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Einleitung

I Daniel Heinsius (1580-1655)

Mit ‘Heinsius mihi numen est’ schloß Hugo Grotius die Zeilen, die er in das Album amicorum des Daniel Heinsius (1580-1655) eingetragen hatte.1 Damit ist die bedeutsame Stellung gekennzeichnet, die der junge Heinsius im Kreise um Janus Dousa (1545-1604)2 und

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Joseph Scaliger (1540-1609)3 als schriftstellerisches und wissenschaftliches Talent schon bald nach seiner Ankunft in Leiden einnahm. Schon 1583 hatte Heinsius' Famile die Heimatstadt Ghent verlassen, um wie viele flämische Protestanten vor den anrückenden Spaniern unter Alessandro Farnese, dem Neffen Philips II. und Statthalter der Niederlande seit 1578, im Norden Zuflucht zu suchen. Der Vater, Nicolaas Heyns, war Calvinist und hatte das ansehnliche Amt des Sekretärs des flämischen Rates in der kurzlebigen Calvinisten-Republik Ghent bekleidet. Nach kurzem Aufenthalt in Zeeland, in England und in der Nähe von Den Haag, ließ sich die Familie 1588 endgültig in Vlissingen nieder. Dort besuchte Daniel die Lateinschule, 1596 wurde er als Student der Rechte auf die neugegründete Akademie in Franeker geschickt, die vornehmlich von flämischen Emigranten besucht wurde. Schon hier verfaßte er lateinische Gedichte und interessierte sich mehr für das Studium der klassischen Sprachen als für die Rechts-

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wissenschaft. 1598 schrieb er sich in Leiden ein, wurde von seinem Vater zurückgerufen, bis dieser - vielleicht durch die Fürsprache Scaligers umgestimmt - endlich die Erlaubnis zum Studium der klassischen Sprachen gab, so daß Daniel sich im Oktober 1600 wieder in Leiden immatrikulieren konnte.

Mit lateinischen Gelegenheitsgedichten, wie etwa mit dem Carmen nuptiale (1599) für die Hochzeit von Petrus Scriverius oder dem bukolischen Gedicht Nordowicum für Janus Dousa, erlangte er Zutritt zu dem Kreis von Dousa und Scaliger. Der Druck seines zuvor aufgeführten lateinischen Schuldramas Auriacus sive libertas saucia (1602) wurde von Dousa, Grotius, Scaliger, Bonaventura Vulcanius, Janus Gruterus und anderen mit lateinischen Geleitgedichten versehen. Unter der Anleitung von Scaliger entstanden die ersten Editionen klassischer Texte: Silius Italicus' De secundo bello Punico (1600) und Crepundia Siliana (1601), sowie Ausgaben von Hesiod und Theokrit 1603. 1605 erschien seine Dissertatio über die Dionysiaca des Nonnus, 1607 gab er die Iambi gnomici Joseph Scaligers heraus und versah die gesammelten Gedichte von Janus Dousa d.J. (1571-1597), dem frühverstorbenen begabten ältesten Sohn des Janus Dousa, mit einer Widmung. Im selben Jahr erschienen eine Ausgabe des Maximus Tyrius und die Nikomachische Ethik des Aristoteles mit lateinischer Übersetzung. Dann folgte als Ergebnis seiner Beschäftigung mit den Poetiken des Horaz und Aristoteles die mit Anmerkungen versehene Horazausgabe (1610), der die Epistola ad Pisones und die Poetik des Aristoteles, beide mit umgreifenden Textumstellungen, angefügt waren.

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1612 wurde dem Neudruck von Heinsius' Horazausgabe außerdem das Traktat De satyra Horatiana beigefügt, nachdem 1611 im Anhang zu seiner Ausgabe von Aristoteles' Poetik seine Arbeit über die Tragödie, De tragoediae constitutione, erschienen war, welche dann 1643 überarbeitet wurde. Auf die Ausgabe des Theophrast von 1613 folgten 1616 die von Clemens von Alexandrien, 1618 die Komödien des Terenz mit einer Dissertatio über Plautus und Terenz, die Itineraria (Reiseberichte über Frankreich und Spanien) des Johannes Secundus und 1619 die philosophischen und rhetorischen Schriften Senecas mit Heinsius' wichtiger ‘De stoica philosophia oratio’ im Anhang.

Nach diesen zwei Jahrzehnten äußerster Fruchtbarkeit verlagerte sich das wissenschaftliche Schaffen auf theologische Texte, jedoch nicht ausschließlich. 1627 erschienen die Briefe Scaligers, 1636 die Colloquia des Erasmus. Heinsius' theologische Arbeiten wurden eingeleitet von Homilien zur Geburt (1612) und Passion (1613) Christi, dann folgte die Herausgabe der einen Folioband füllenden Acta der Synode von Dordrecht (1620); erwähnenswert ist die kommentierte Edition von Nonnus' Paraphrase des Johannisevangeliums, Aristarchus sacer (1627). An den philologischen und historisch-kritischen Erklärungen zum Neuen Testament, den Exercitationes (1639), die Heinsius als sein wichtigstes Werk betrachtete, hatte er über ein Jahrzehnt gearbeitet.4

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Bei dieser ausgedehnten editorischen5 und wissenschaftlichen Tätigkeit wird Heinsius' glanzvolle akademische Laufbahn in Leiden verständlich, für deren Verlauf natürlich auch die Fürsprache Scaligers und Dousas wichtig war. Ohne je einen akademischen Grad erworben zu haben, wurde Heinsius 1602 zunächst mit Vorlesungen beauftragt, 1603 zum außerordentlichen Professor der Dichtkunst (poësie), 1605 zum ordentlichen Professor für Griechisch und 1607 zum Bibliothekar ernannt; 1610 wurde er Sekretär des akademischen Senats und 1612 erhielt er den angesehenen Lehrstuhl für Politik und Geschichte. Erst 1647 dispensierten ihn auf wiederholten Antrag hin und nach Fürsprache des Prinzen von Oranien die Kuratoren vom Lehren, und 1653 wurde ein Nachfolger für die Bibliothek ernannt. 1654 wurde Heinsius als Sekretär des Senats abgelöst, da er wiederholt unter schweren Krankheitsanfällen litt und im letzten Jahrzehnt seines Lebens als senil galt.

Trotz abwertender Urteile der Altphilologie des 19. Jahrhunderts,6 muß die Bedeutung von Heinsius' wissenschaftlicher Tätigkeit für sein Jahrhundert recht hoch angesetzt werden. Zunächst unter der Anleitung Scaligers, dann in dessen Nachfolge besorgte Heinsius Text-

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editionen, die fast immer unbekannte Manuskripte zur Textherstellung heranzogen. Seine Anmerkungen, Einführungen und lateinischen Übersetzungen, wenn es sich um griechische Texte handelte, zeugen von vorzüglichem Sprachgefühl und großen Kenntnissen. Statt auf Emendationen und Textverbesserungen legte Heinsius den Schwerpunkt auf philologische Zeilen- oder Satzerklärung und zog dabei den Inhalt und die Gesamtstruktur des Werkes mit heran. Seine Dissertationes sind Zeugnisse interpretatorischer Fähigkeit, da eine literarische Wertung und Einordnung des jeweiligen Werkes versucht wird. In der Nachfolge seines Lehrers Bonaventura Vulcanius macht er Werke wenig bekannter griechischer Autoren, oft mit lateinischer Übersetzung, für die gelehrte Welt zugänglich. An der Verbreitung der preiswerten Klassikerausgaben im handlichen Duodezformat, das von den Elzeviers populär gemacht worden war, hatte Heinsius insofern einen großen Anteil, als er jahrelang mit den Elzeviers zusammenarbeitete, sie beriet und zu unzähligen anonymen Editionen das lateinische Vorwort entwarf.7

Auch die lateinischen Dichtungen des Heinsius erwuchsen aus seiner philologischen Tätigkeit, jedoch schätzte er sie geringer ein. Er führte die Tradition der Neulateiner fort, von denen viele als Philologen und als Dichter hervorgetreten waren, wie die beiden Scaliger,

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Dominicus Baudius, Friedrich Taubmann, Caspar Barth oder Hugo Grotius. Seit 1596 sind Gelegenheitsgedichte von Heinsius im Einzeldruck belegt. 1602 erschien die erste Sammlung im Anhang zu seinem Drama Auriacus, 1603 erstmals seine wichtige neulateinische Lyrik, Elegiarum libri III. Monobiblos, Sylvae.8 Diese Sammlung wurde dann erweitert, ergänzt und umgruppiert in den Ausgaben von 1606, 1610, 1613 (die wichtigste Ausgabe für die Elegien), 1617 und 1621 (mit dem didaktischen Versgedicht in vier Büchern De contemptu mortis). Die von seinem Sohn Nikolaas besorgten Ausgaben von 1640 und 1649 bringen dazu noch die nicht mehr sehr umfangreiche Produktion seit 1621, während die Elegien und Jugendgedichte in den Ausgaben von 1617 an immer weiter ans Ende der Sammlung rücken. In der Nachfolge von Johannes Secundus, Janus Dousa, aber ebenso der römischen Elegiker und der Anakreontik fand Heinsius in seinen lyrischen und mythologisch-erzählenden Elegien neue Töne; seine Gelegenheitsgedichte, besonders die Zyklen von Gedenkversen (‘Manes’) für Dousa, Lipsius und Scaliger, zeigen Heinsius' Beherrschung der antiken Versmaße, der neulateinischen Gedichtformen und Motive.

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Seine beiden Dramen sind weitgehend dem Stile Senecas verpflichtet.9 Im Mittelpunkt des patriotischen Versdramas über die Ermordung Wilhelm des Schweigers, Auriacus (1602), steht ein stoischer Prinz; das biblische Drama Herodes infanticida, das erst 1632 erschien aber wohl schon teilweise um 1610 abgefaßt wurde, behandelt das im 17. Jahrhundert beliebte Thema des bethlehemitischen Kindermordes und trägt barocke Züge in der Darstellung des tyrannischen, Gott verfluchenden Herodes. An diesem Drama entzündete sich der Streit mit Guez de Balzac10 über die Mischung von antiker Mythologie mit christlichen Themen, die Heinsius schon in der Vorrede zur Bacchushymne, dann in der Epistola, qua dissertationi D. Balsaci respondetur (1636) als historisch verschiedene Ausformungen von ein- und derselben göttlichen Weltordnung verteidigte.

Dazu kamen noch lateinische Prosaschriften, wie die satirische Verteidigung von Dousas Geschichtswerk (1602) und Scaligers adeliger Abstammung gegen die Angriffe Kaspar Schoppes (1608), humanistische Enkomien wie das beliebte Laus asini (1623) oder die Remonstrantensatire Cras credo, hodie nihil (1621). Zahlreiche Auflagen, Erweiterungen und Übersetzungen bezeugen das weite Interesse an diesen Schriften, wie

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auch an Heinsius' lateinischen Reden, von denen die Gedenkreden für Scaliger (1609), für den berühmten Geographen Philip Cluver (1623), für seinen Freund, den Mediziner Reiner Bontius (1624), oder für Prinz Moritz von Oranien (1625) besonders beliebt waren. Der letzte Sammelband von Heinsius' Reden aus dem Jahre 1657 enthält eine stattliche Anzahl von Gedenkreden, akademischen Vorträgen und einige Vorworte, die seit 1608 in immer wachsenden Sammlungen 1612, 1615, 1620, 1627, 1642 und 1652 zusammengetragen worden waren.

Ein solcher Reichtum an Schriften war das Ergebnis der calvinistischen Kardinaltugend, Fleiß, und aussergewöhnlicher Begabung. Die Fülle von Heinsius' Veröffentlichungen erklärt seinen Ruhm unter den Zeitgenossen, die ihn auch als beliebten Lehrer und Redner zu schätzen wußten. Ehrungen kamen vom französischen König, von Gustav Adolf, von der Republik Venedig, von den Generalstaaten. Dennoch wurde Heinsius' Ruhm noch zu seinen Lebzeiten von heftiger persönlicher Kritik überschattet, und besonders in den Niederlanden selbst wurde sein Werk nach seinem Tode wenig beachtet. Das hat mehrere Gründe. Wie Constantijn Huygens' Epigramm auf den senilen Heinsius aufzeigt,11 hat der Spott über Heinsius' langsamen geistigen und körperlichen Verfall seine Spuren in der Beurteilung seiner Zeitgenossen hinterlassen. Dazu mischte sich, wie jetzt bei der Untersuchung der Bibelexegesen festgestellt

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wurde,12 Neid mit unter die Kritik an Heinsius' Exercitationes, wenn ihm Plagierung von Scaligers Nachlaß vorgeworfen wurde. Die bittere Feindschaft mit Claudius Salmasius, der 1631, ohne zu regelmäßigen Vorlesungen verpflichtet zu sein, auf einen hochdotierten Lehrstuhl mit Vorrangstellung vor den anderen Professoren in Leiden berufen wurde, schadete Heinsius in philologischen Kreisen. Daß bei den Streitereien Salmasius mindestens ebensoviel Schuld traf, wie den vielfach als hochmütig und überaus eitel dargestellten Heinsius, wird aus der Erschließung der Gelehrtenbriefe und anderen Quellen immer deutlicher.

Die Kritik an Heinsius setzte zunächst an seiner Parteinahme für die Gomaristen an, welche als ‘egoistisches Kompromißlertum’ dem Leben und Werk des Hugo Grotius entgegengestellt wird.13 Die Angriffe auf Heinsius' Charakter, wie z.B. der von Salmasius und seinen Pariser Freunden hochgespielte Vorwurf der Trunksucht, lassen sich bis zu den abfälligen Verleumdungen einiger Remonstranten nach der Synode von Dordrecht (November 1618 bis Mai 1619) zurückverfolgen.14 Wie die meisten flämischen Emigranten, die dem orthodoxen

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Calvinismus nahestanden, so neigte auch Heinsius schon seit 1609 zu Gomarus; die Freundschaft mit Hugo Grotius kühlte sich seit etwa 1614 merklich ab; Heinsius' Heirat mit Ermgard Rutgers, der Schwester des schwedischen Gesandten in Den Haag, Janus Rutgers, der aus einer einflußreichen Familie stammte, band ihn stärker an die Orangisten. Wegen seiner Gewandtheit im Lateinischen wurde er zum Sekretär der Laienabgeordneten bei der Synode von Dordrecht ernannt. Als solcher hatte er die Vermittlung bei den Sitzungen und Unterhandlungen zu führen, aber keinen maßgeblichen Einfluß auf die Entscheidungen selbst. Die unversöhnliche Haltung der siegreichen Orthodoxie, die Hinrichtung Oldenbarnevelts und Hugo Grotius' Festsetzung haben einen Schatten auf alle Anhänger der Gomaristen geworfen, der bis heute in der holländischen Geschichtsschreibung zu spüren ist.15 Heinsius ist oft mit dem vielseitigeren und durch seine juristischen Werke international bekannt gewordenen Hugo Grotius verglichen worden, und dabei als der weniger begabte, eitle Streber und rücksichtslose Emporkömmling hingestellt worden. Ein solcher Vergleich kann weder Heinsius' Person noch seinem Werk gerecht werden, das in seiner Fülle und Vielseitigkeit aus seinen eigenen Gesetzen heraus und ohne Voreingenommenheit betrachtet werden sollte.

1Zuerst abgedruckt in Danieli Heinsii Auriacus [...] Accedunt eiusdem Iambi [...] (Leiden, 1602), S. 128. Das Stammbuch ist nicht erhalten. - D.J.H. ter Horst, Daniel Heinsius (Utrecht, 1934) ist voreingenommen gegen Heinsius' Persönlichkeit und Werk; eine sachgemäße Biographie findet sich in P.R. Sellin, Daniel Heinsius and Stuart England (Leiden, 1968), S. 1-68, mit einem Verzeichnis von Heinsius' Werken, ‘Short-Title Checklist,’ S. 203-52.
2Dousa befreundete sich als Student in Paris mit dem Kreis der Pléïade, besonders mit Ronsard, reiste wiederholt nach England, nahm seit 1570 aktiv am öffentlichen Leben teil und widmete sich der neulateinischen Lyrik, geschichtlichen und philologischen Studien. Bei der Belagerung von Leiden verteidigte er die Stadt erfolgreich, war an der Gründung der Universität Leiden 1575 maßgeblich beteiligt und hatte das Amt eines Kurators bis zu seinem Tode inne. Zu Dousas Freundeskreis gehörten u.a. Justus Lipsius, Domenicus Baudius, Janus Gruterus, Jan van Hout, Hadrianus Junius und Bonaventura Vulcanius. Treffpunkt war oft Dousas Landsitz Noordwijk. - Vgl. die Einleitung zum Ausstellungskatalog von C.L. Heesakkers, Janus Dousa en zijn vrienden (Leiden, 1973); R.E.O. Ekkart, ‘Sleutelfiguren,’ Jaarboekje voor de geschiedenis en oudheidskunde van Leiden en omstreken, 66 (1974), S. 197-215 und C.L. Heesakkers, Praecidanea Dousana. Materials for a Biography of Janus Dousa Pater (1545-1604). His Youth (Amsterdam, 1976).
3Joseph C. Scaliger, der Sohn des Julius Caesar Scaliger, war neben Isaak Casaubon der berühmteste Philologe Frankreichs seiner Zeit. In Paris war er ebenfalls mit dem Kreis der Pléïade befreundet, als Calvinist nahm er an den Hugenottenkriegen teil, verließ Frankreich nach der Bartholomäusnacht, trat 1593 die Nachfolge des Lipsius in Leiden an und machte die junge Universität zum Zentrum klassischer und philologischer Studien. W. den Boer, Scaliger en Perizonius. Hun betekenis voor de wetenschap (Den Haag, 1964).
4H.J. de Jonge, ‘The Study of the New Testament,’ Leiden University in the Seventeenth Century (Leiden, 1975), bes. S. 93-100.
5H.J. de Jonge, Daniel Heinsius and the Textus Receptus of the New Testament (Leiden, 1971); das Vorwort stammt jedoch nicht von Heinsius, wie de Jonge berichtigt in ‘Jeremias Hoelzlin: Editor of the “Textus Receptus” [...],’ Miscellanea Neotestamentica, hrsg. v. T. Baarda u.a. (Leiden, 1977).
6Das Urteil von L. Müller, Geschichte der klassischen Philologie in den Niederlanden (Leipzig, 1869), S. 38, wird ständig wiederholt.
7A. Willems, Les Elseviers. Histoire et annales typographiques (Paris, 1880, Reprint 1962); D.W. Davies, The World of the Elseviers 1580-1712 (Den Haag, 1954); S. Hartz, The Elseviers and Their Contemporaries (Amsterdam, 1955).
8Zu Heinsius' lateinischer Dichtung siehe B. Becker-Cantarino, Daniel Heinsius (Boston, 1978), Kapitel 4-8; zur Lyrik G. Ellinger, Geschichte der neulateinischen Lyrik in den Niederlanden (Berlin, 1933), S. 171-98.
9J.A. Worp, De invloed van Seneca's treurspelen op ons toneel (Amsterdam, 1892), S. 291-93; P. Stachel, Seneca und das deutsche Renaissancedrama (Berlin, 1907), S. 142-50; weitere Literatur zu den Dramen in Kapitel 7 von Becker-Cantarino, Daniel Heinsius.
10Literatur und Zusammenfassung in Z. Youssef, Polémique et littérature chez Guez de Balzac (Paris, 1972), S. 117-64.
11Abgedruckt in A.A. Angillis, ‘Daniel Heins, Hoogleeraar en Dichter,’ De Dietsche warande, 6 (1864), S. 41.
12De Jonge (Anm. 4).
13O. Kluge, Die Dichtung des Hugo Grotius (Leiden, 1940), S. 15.
14Wiedergegeben in dem einflußreichen Werk von Geeraert Brandt, Historie der Reformatie IV (Rotterdam, 1704), S. 84-5. Siehe P.R. Sellin, ‘The First Collection of Dutch Love Emblems: The Identity of Theocritus à Ganda,’ Modern Language Review, 66 (1971), S. 339.
15So bei P.J. Meertens, ‘De Groot en Heinsius en hun zeeuwse vrienden,’ Archief. Vroegere en latere mededelingen voornamelijk in betrekking tot Zeeland (1949-50), bes. S. 87-89.
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