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[p. 74]

33.
Die wachter blies aen den dach
Op hoogher tinnen dat hy lach.
(Ps. CXXXVI)



illustratie

 
1.
 
Der wechter der blies an den tag
 
auff ho-her zin - nen, da er lag:
 
‘Wol-auff jüngling! denn es ist zeit,
 
da ihr zwey lieb-gen bey ein - an - der seit
 
sie scheyden sich bald!
 
es ta - get vor dem grün - - en wald.
 
 
 
2.
 
Fraw nachtigal singt ihren thon,
 
Als sie fürbas auch pflag zu thun;
 
Darbey spür ich des tages schein.
 
Wolauff! es mag nit anders sein!
 
Es taget fast,
 
Ich lass euch hie kein ruh noch rast.’
 
 
 
3.
 
Der jüngling lag so hart und schlieff,
 
Der wechter vermeldt ihn also tieff.
 
Er hört des wechters grosse klage
 
In liebges armen da er lag
 
Umfangen schon:
 
‘Schöns lieb, wie sol es uns ergahn?
 
 
 
4.
 
Den tag ich an dem wechter spür -
 
Schöns lieb fürwar das sag ich dir -
 
Darumm ist mir ein harter buss
 
Das ich mich von dir scheiden mus
 
Dem hertzen mein,
 
Der tag bringt uns ein schwerer pein.’
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5.
 
‘Nun hör gesell was ich dir sag,
 
Es ist noch nit der liechte tag,
 
Der mond scheint durch die wolckenstern,
 
Der wechter betrübt uns beyde gern;
 
Das sag ich dir:
 
Die mitternacht ist noch nit hier.’
 
 
 
6.
 
Der knab erfrewet sich der wort,
 
Er sprach ‘Mein allerhöchste hort!’
 
Mit weissen armen er sie umbfieng
 
Bis irer beyder wil ergieng
 
Zu derselben frist:
 
‘Du mir, schöns lieb, die liebste bist.’
 
 
 
7.
 
Er truckt sie freundlich an sein brust,
 
Sie lebten ires hertzen lust
 
Mit weissen armen umbfangen schon:
 
‘Schöns lieb, wie sol es uns ergahn?
 
Das frag ich dich!
 
Der tag bringt uns schwere pein.’
 
 
 
AMBRASER LIEDERBUCH 1582 Nr. 155.

Nauw verwant is nr. 60 ‘der wechter verkündiget uns den tag’, dat vijf strophen heeft.

Van de Nederlandsche versie van ons lied kan ik tot mijn spijt slechts twee strophen geven na Priebsch, Brüsseler Hss. Zsfd. Ph. XXXIX 162, omdat het hs. op het oogenblik onbereikbaar is: -

 
6.
 
Dye dach quam sich mit sulcker list
 
Gedrongen doer dye wolcken klaer,
 
‘Schoen lieff, ick moet all up dye vart,
 
Want ic up der erden liever en hayn,
 
Ick moet dar hynn,
 
God behoede dich, werde vrowe myn!’
 
 
 
7.
 
Wat toech sy ut haeren handen wyt?
 
Van roden golde eyn vingerlyn.
 
‘Dat halt, schon knaep tot dynre lexen,
 
Dynen onmoit saltu all vergessen
 
Tot alre stont.
 
Adde, Got spaer onss beyde gesont!’
 
 
 
Hs. te Brussel, tweede helft der 16de eeuw.

Deze laatstr str. staat ook in Palatina 343 (± 1550) nr. 108 (uitg. Kopp blz. 119) met een beter te begrijpen derden regel: ‘Sehe hin, buel, wol zue der

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letz damit du dich deines laids ergetz.’ - Lb. der Amalia van Cleve blz. 10a (Bolte, Zsfd. Ph. XXII 402) - ± 1542* Berg en Neuber 68 Lieder - ± 1550 vl. bl. F. Gutknecht (Böhme Ad. Lb. nr. 102) - 1582* Christl. Reuterliedl. (Erk-Böhme II 599) - 1574 Ndrh. Lhs. 1575 Berliner Hs. nr. 54, 1602 P.v.d. Aelst nr. 101 (Kopp, Euphorion IX 285) - ± 1600 Uhland en de Boucks Lb. nr. 115 (Kopp, Ndd. Jb. XXVI 38, waar nog op vl. bll. gewezen wordt.)

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