Bijdragen en Mededeelingen van het Historisch Genootschap. Deel 25


auteur: [tijdschrift] Bijdragen en Mededeelingen van het Historisch Genootschap


bron: Bijdragen en Mededeelingen van het Historisch Genootschap. Deel 25. Johannes Müller, Amsterdam 1904


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 i.s.m. 
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Das Güterverzeichniss Graf Heinrichs von Dale (1188),
Herausgegeben von Dr. F. Philippi und Dr. W.A.F. Bannier, mit Einleitung von Dr. F. Philippi.

Die im Folgenden mitgetheilte interessante Aufzeichnung ist bis jetzt nur an sehr abgelegener Stelle vollständig aber mit manchen Fehlern abgedruckt1), an leichter zugänglichen Orten aber nur bruchstückweise veröffentlicht2); so hat sie denn auch bis jetzt nicht die Beachtung und Verwerthung in der Wissenschaft gefunden, die ihr als einer der ältesten Zusammenstellungen des Gesammtbesitzes eines weltlichen Grossen aus dem Mittelalter gebührt.

Es hat das wohl seinen Grund darin, dass eine Bearbeitung desshalb besondere Schwierigkeiten bereitet, weil der Streubesitz sich über einen ausserordentlich grossen Flächenraum ausdehnt: die westlichsten Güter liegen an der unteren Maas und fast an der Zuidersee, die östlichsten an der Hunte, dem

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Süntel und Osning, die nördlichsten finden wir an der Hase und sogar darüber hinaus im Oldenburger Grossherzogthum, die südlichsten auf dem linken Lippeufer, fast schon im Ruhrgebiete. Dieser Umstand liess es fast unmöglich erscheinen, dass ein Einzelner die Drucklegung unter möglichster Bestimmung der Ortsnamen unternähme - und ohne dieselbe wäre es totes Material geblieben - da unbedingte Voraussetzung einer solchen Arbeit eine genauere geographische ja topographische Kenntniss ist, die ein Einzelner sich immer nur für ein beschränktes Gebiet erwerben kann. Ich war daher ausserordentlich dankbar, als ich bei der Äusserung des Wunsches, die Urkunde herausgegeben zu sehen, von Seiten des Herrn Dr. Bannier in Utrecht, wo sie hinterliegt, das liebenswürdigste Entgegenkommen fand, und für die Feststellung der im Königreiche der Niederlande liegenden Oertlichkeiten seine sachverständige Hülfe zugesagt erhielt.

Meine langjährige Thätigkeit in den Archiven von+ Münster und Osnabrück ermöglichte mir den Nachweis der weitaus meisten in den preussischen Provinzen Westfalen, Hannover und Rheinprovinz belegenen Oertlichkeiten, obwohl es sich dabei in sehr vielen Fällen um kleine Landgemeinden (Bauerschaften) und Einzelhöfe handelte. Bei dieser Arbeit leisteten mir ganz hervorragende Dienste die vorzüglichen Specialkarten für Westfalen1) und Osnabrück2) und die geographischen Zusammenstellungen des † Geheimen Regierungsraths Reinecke, ausgearbeitet durch Herrn Major von Düring, im 21. Bande der Mittheilungen

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des Historischen Vereins für Osnabrück. Dass daneben auch die einschlägigen Urkundenbücher1) nach möglichkeit mit zu Rathe gezogen wurden, bedarf kaum der Erwähnung. Ganz besonders wichtig für die Topographie der Münsterschen Diöcese ist auch noch das treffliche Buch des † Domcapitulars A. Tibus ‘Gründungsgeschichte der Stifter u.s.w. im Bereiche des alten Bisthums Münster’ I, Münster 1885.

Um den Commentar nicht ungebührlich anschwellen zu lassen, erschien es unthunlich, bei jedem Namen die Quelle, auf deren Grund die Bestimmung erfolgt ist, anzuführen. Es muss jedoch hervorgehoben werden, dass nicht für alle Angaben unbedingte Sicherheit behauptet werden kann: so wird aus genauerer Ortskenntniss heraus manche Besserung möglich sein und ich werde jeden derartigen Beitrag mit Freude begrüssen und mit Dank aufnehmen.

Zur Nachweisung der niederländischen Oertlichkeiten hat die chromo-topographische Karte der Niederlande 1:50.000 nur wenig Dienste leisten können. Offenbar sind im Gegensatz zu Westfalen und Hannover, in Overijsel und Gelderland viele Namen im Laufe der Jahrhunderte verschwunden, werden wenigstens mit den betreffenden Namen keine Häuser oder Güter mehr bezeichnet. Die Erklärung der meisten Namen, insofern dieselben genau bestimmt werden konnten, ist daher auf Grund urkundlicher Aufzeichnungen festgestellt. Zu diesem Zwecke haben die unten folgenden Sammlungen ausserordentlich guten Dienst geleistet:

1o.‘De Registers en rekeningen van het bisdom

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Utrecht 1325-1336’, herausgegeben von Dr. S. Muller Fz. in den ‘Werken van het Historisch Genootschap, gevestigd te Utrecht’ N.S. no. 53 u. 54, Utrecht 1889-91 (in den Noten citiert als Muller).
2o.J.u.J.I. van Doorninck, Tijdrekenkundig Register op het Oud-Provinciaal archief van Overijssel 1225-1527, Zwolle 1857-75 (citiert als T.R.v.O.).
3o.Das Ms. ‘Register der Leenen in het Quartier van Zutphen’, aufbewahrt im Staats-archive in der Provinz Gelderland, Arnhem (citiert als L.Z.).
4o.P.N. van Doorninck, Leenacten van Gelre en Zutphen uit het Staatsarchief te Düsseldorf, I 1377-97, II 1376-1402. Haarlem 1900 (citiert als L.D. 1377-97 u.L.D. 1376-1402).
5o.J.W. Racer, Overijsselsche Gedenkstukken, Leyden u. Campen 1781-1793 (citiert als Racer).

Das Verzeichniss, welches an seinem Kopfe die+ Jahreszahl 1188 trägt, ist uns nicht in der ersten Niederschrift erhalten, sondern nur in einer im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts1) gefertigten Abschrift überliefert.

Diese Abschrift ist in das sogenannte ‘Diversorium’ des Utrechter Bischofs Friedrich von Blankenheim (1393-1423)2) eingeheftet, eine umfängliche Sammlung von Urkundenabschriften, welche offenbar an-

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gelegt ist, um Rüstzeug für die Erkentniss und vorkommenden Falls für die Vertheidigung der Rechts- und Besitzverhältnisse der Utrechter Bischöfe bequem zur Hand zu haben. Dass unser Verzeichniss dieser Sammlung einverleibt ist, erklärt sich aus der Thatsache, dass Bischof Johann von Utrecht 1331 die Grafschaft Dale von Wilhelm von Boxtel, dem Gemahle des letzten Sprosses der Grafen von Dale, Gräfin Kunegunde kaufte1). Es muss jedoch noch einmal besonders betont werden dass die Handschrift des Verzeichnisses älteren Ursprungs ist, als die übrigen im 14. Jahrh. niedergeschriebenen Theile des Bandes, und dass sie die einzige bis jetzt bekannt gewordene ist.

Sie steht auf 4 Pergamentquartblättern, welche für sich eine aus 2 Folioblättern bestehende Lage ausmachen und als fol. 132-135 der alten, bez. 133 der neuen Zählung in das Diversorium eingeheftet sind. Die Ausführung ist sehr sorgfältig, ja fast elegant zu nennen: nicht nur am Beginne einzelner Abschnitte befinden sich verzierte Buchstaben, sondern es bestand offenbar auch die Absicht, die Initiale des Ganzes, das N von Notum noch besonders, vielleicht mit rother Farbe auszumalen. Ein verhältnissmässig grosser Raum ist dafür ausgespart, die Ausführung nachher aber aus nicht erkennbaren Gründen unterblieben. Die Beschreibung der Seiten

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ist spaltenweise erfolgt: die Spaltenanfänge sind im folgenden Drucke angegeben.

Da das Stück eine wohlgesetzte Einleitung aber+ keinen Schluss hat, könnte man Zweifel an seiner Vollständigkeit hegen. Nähere Betrachtung der Einrichtung der Handschrift möchte jedoch diese Zweifel zerstreuen. Zunächst freilich könnte diesen Zweifel die Thatsache bestätigen, dass die letzte Seite bis zum äussersten unteren Rande beschrieben ist: es könnte also auf einem oder mehreren weiteren Blättern eine jetzt verlorene Fortsetzung vermuthet werden. Wenn man aber die Schrift genau ansieht, erkennt man, dass die Spalten der ersten Seiten enger, die der letzten nach und nach weitläufiger beschrieben sind1): es liegt da der Schluss nahe, dass der Abschreiber die Vorlage auf den ihm zu Gebote stehenden Raum vertheilt und absichtlich das ganze Pergament beschrieben hat. Ebenso wenig aber wie für den Schluss haben wir Grund, für die Mitte einen Verlust anzunehmen, denn von Spalte 8 zu Spalte 9 schliessen sich die Angaben ohne Schwierigkeiten an einander an. Beweisen aber lässt sich für diese Stelle die Vollständigkeit auch nicht, da eine ursprüngliche Blattzählung oder Verweisungen vom Ende der einen Seite auf den Anfang der folgenden nicht gegeben sind. Soviel jedoch möchte wegen der durchlaufenden Blattzählung mit Sicherheit zu behaupten sein, dass das Stück, als es im 14. Jahrhunderte in das Diversorium eingeheftet worden ist, nicht mehr Blätter zählte als heute zu Tage.

Das Verzeichniss, wie es jetzt vorliegt, ist ein Besitzregister und nicht bloss ein Lehnregister, wie es wohl im Hinblick auf die Einleitungsworte ge-

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wöhnlich genannt wird. Diese Einleitungsworte nennen als Abfassungsjahr das Jahr 1188. Wir haben um so weniger Grund, diese Angabe im Allgemeinen anzuzweifeln, als die Spalte 10 eingefügte Urkunde, welche nach der Einleitung (ut supra) datirt ist, ebenfalls dem Ende des 12ten Jahrhunderts angehört, wie einige der Zeugennamen erweisen. Nichts desto weniger enthält das Register, wie schon Baron Sloet und nachher auch ich1) bemerkt haben, Einzelangaben, welche unmöglich schon 1188 niedergeschrieben sein kŏnnen. Dazu gehören vor Allem die Erwähnungen der Orte Quakenbrück2) und Hamm3) an der Lippe, von welchen Quakenbrück sicher, Hamm höchst wahrscheinlich 1188 noch nicht bestanden hat. Keinen Falls aber hat Hamm 1188 schon eine solche Bedeutung gehabt, dass danach die Lage von ursprünglich grösseren Ansiedlungen wie Heessen näher hätte bestimmt werden können. Auch erschien mir früher die Erwähnung von leichter Münze (moneta levis No. 92) auffällig; es ist damit jedoch die in Friesland im 12. Jahrhunderte umlaufende leichtere Münze gemeint4).

Man könnte nun versucht sein, diese Ungleichmässigkeiten durch Annahme einer Fälschung zu erklären, indem man die Aufstellung selbst ins 13te Jahrhundert setzte, vielleicht aber die Benutzung älteren Materiales zugäbe; dazu fehlt es jedoch, wie schon oben hervorgehoben, an positiven Handhaben.

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Viel einfacher möchten sich die Anstösse durch die Vermuthung erklären lassen, dass die Arbeit in ihrer Hauptsache wirklich 1188 zusammengestellt, dann aber später überarbeitet und mit Zusätzen versehen worden ist, die schliesslich bei der Abschriftnahme in den Text glatt aufgenommen und daher äusserlich nicht mehr erkennbar sind. Baron Sloet äusserte sich zuerst am angeführten Orte in diesem Sinne, wenn auch seine weiteren Folgerungen nicht haltbar erscheinen, weil er das Alter der Handschrift zu spät, ins 14. Jahrhundert setzt und sie 1331 entstanden sein lässt, was nicht wohl angeht. Jeden Falls lassen sich für meine obige Annahme einige klare Beweise auch schon aus Äusserlichkeiten liefern, und andererseits wird eine genauere Nachprüfung des Inhalts auch noch weitere Wahrscheinlichkeitsgründe für ihre Richtigkeit ergeben. Dass das Stück zunächst nicht aus einem Gusse ist, beweist der Wechsel in den Maassbezeichnungen. Am Anfange und am Schlusse heisst das grössere Getreidemaass durchgängig molt (Malter), in der Mitte aber von No. 89-No. 118 heisst es meist molder. Bei No. 436 ‘domus vidue in Deghendorpe’ haben wir die ursprüngliche Lesart mit der alten Form Degend. (vergl. Osn. U.B. I S. 102 An. 106); dann folgt nach der Zwischeneintragung: ‘item domus Bosten’ dieselbe Angabe noch einmal mit abgeschliffener Namensform: ‘item domus vidue in villa Deyndorpe’. Es ist klar, dass hier eine spätere erklärende Glosse an falscher Stelle in den Text gerathen ist. Diese Beobachtung ergiebt die zweifellose Thatsache, dass unserer Abschrift eine ältere schon überarbeitete Vorlage zu Grunde liegt.

 

Ueber den Inhalt ist schon oben gesagt worden,+ dass unsere Zusammenstellung nicht nur die Lehngüter der Grafen von Dale, sondern ihren gesammten

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Besitz, ihre gesammten Einnahmen aufführt; so finden wir eine grosse Zahl von Höfen mit Abgaben aufgezählt, offenbar Pachtabgaben. Bei vielen ist diese Abgabe nach dem Umfange nicht genau umschrieben: sie zahlen Garbenpacht, die wievielte Garbe ist nicht gesagt; es wird sich aber wohl um die gewöhnlichste Verhältnisszahl, die dritte oder vierte Garbe handeln1). In der von Racer VII S. 114 abgedruckten Rechnung über die Einkünfte aus Diepenheim vom Jahre 1577 werden S. 138 ff. eine Reihe von Höfen aufgeführt, welche die dritte Garbe zahlen. Ein Theil der Namen entspricht noch den im Register mit dem Vermerk ‘manipulos’ aufgeführten. Weiter sind Zehnten, Waldnutzungen, Patronatsrechte erwähnt; Gerichtsbefugnisse aber, soviel ich sehe, nur in einem Falle (No. 286); ich werde darauf noch zurückkommen.

Ueber den Charakter des Besitzes ist kaum etwas bemerkt: es kann jedoch keinem Zweifel unterliegen, dass nur ein geringer Theil Allod, der grössere abgeleiteter Besitz insbesondere Lehnbesitz war. Von den zahlreichen Zehnten versteht sich das von selbst. Aber wir finden darüber eben so wenig eine Notiz wie darüber, in welcher Weise dieser umfangreiche und weit verstreute Besitz verwaltet und im Einzelnen nutzbar gemacht worden ist. Denn es musste doch ganz besondere Schwierigkeiten bereiten, die Einnahmen zu sammeln und zu verwerthen.

Die Vereinnahmung wird, wie das in jener Zeit bei grösseren Vermögensverwaltungen ja allgemein Sitte war, in der Weise erfolgt sein, dass in den einzelnen Gegenden auf sogenannten Ober- oder

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Frohnhöfen Sammelstellen eingerichtet waren; vielleicht lassen sich aus der geographischen Gruppirung und der Erwähnung der curiae oder curtes diese Frohnhöfe noch mit geringerer oder grösserer Sicherheit feststellen.

Wie aber die so oder unmittelbar vereinnahmten Abgaben, die ja zum grössten Teile aus Naturalien und darunter aus leicht dem Verderben ausgesetzten Naturalien, wie Eiern, Butter und Käse, sowie aus der Wartung und Fütterung bedürftigen Thieren bestanden, mittelbar oder unmittelbar für den Besitzer nutzbar gemacht worden sind, lässt sich nur an wenigen Stellen ersehen oder vermuthen. Die verlehnten Gefälle vertreten die Besoldung des Gefolges, der Dienstmannen und Beamten des Grafen. Hierbei treten die Burglehne auf der Heimathsburg des Grafen, dem castrum Dale an der Lippe (No. 357 ff.), deutlich hervor. Auf dieser Burg werden auch wohl grössere Vorräthe zur Verproviantierung angesammelt und hinterlegt worden sein. Das gleiche ist offenbar für Diepenheim1), welches in jener Zeit den regelmässigen Wohnsitz des Grafen abgegeben zu haben scheint, anzunehmen. Da die Grafen vielfach im Münsterlande urkunden (vergl. Westf. U.B. III und VII), so ist es wahrscheinlich, dass sie ausser in Dahl auch noch an anderen Orten zur Wohnung eingerichtete Güter besessen haben, auf denen für den Besuchsfall Vorräthe angesammelt wurden. Es ist jedoch bei der Menge der Abgaben kaum glaublich, dass sie durch die Besoldung des Gefolges, die Verproviantierung der verschiedenen Burgen und die regelmässige Hofhaltung aufgezehrt worden sind. Es

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ist vielmehr als sicher anzunehmen, dass ein erheblicher Theil derselben zu Gelde gemacht worden ist, um auch anderweite Bedürfnisse des Lebens bezahlen zu können. Wie das geschehen ist, erfahren wir leider aus dem Register nicht. Es muss aber besondere Schwierigkeiten bereitet haben, Schwierigkeiten, welche später dazu führten, die Naturalabgaben in Geld umzuwerthen. In unserem Register finden sich jedoch zu diesem Vorgange erst ganz bescheidene Ansätze: die überwiegende Mehrzahl der Abgaben besteht in Naturalien.

 

Es erübrigt noch einige erläuternde Notizen über+ die im Register gebrauchten technischen Bezeichnungen u.s.w. zu geben1).

Es erscheint bemerkenswerth, dass ausser den jener Zeit gebräuchlichen Getreidesorten: Weizen (triticum), Roggen (siligo), Gerste (hordeum) und Hafer (avena), weitere Feldfrüchte kaum erwähnt werden, nur Erbsen (pisa) sehr selten, etwas häufiger Bohnen (faba) und Hanf (linum).

Für Körner und Hülsenfrüchte gelten die gleichen Maasse, nämlich: molt oder molder, maldrum, mit der Unterabtheilung von 12 Scheffeln (scepel = modius)2).

Die Käselieferungen werden mit demselben Maasse gemessen (maldra caseorum); während der Hanf mit Bündeln (remel) oder nach Gewicht (libra) zur Abgabe gelangt. Butter wird nach urnae berechnet geliefert. Eine genauere Bezeichnung des angewendeten Maasses fehlt meistens: es handelt sich also um alteingebürgerte Ortsmaasse oder um besondere Guts-

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maasse1). Letzere werden jedoch niemals ausdrücklich genannt, wohl aber findet sich ganz vereinzelt Münstersches Maass (10), Deventer Maass (66), Ahlener Maass (345) besonders hervorgehoben.

Ähnlich verhält es sich mit den Geldrenten: im Allgemeinen ist nur die marca gleich 4 fertones (vierdung) oder 12 Schillingen (solidi), sowie der Schilling zu 12 Pfenningen (denarii) aufgeführt. Auf die an einer Stelle vorkommende ‘leichte Münze’ habe ich schon S. 371 hingewiesen. Daneben finde ich nur denarii Monasterienses (9) besonders hervorgehoben.

Hervorgehoben zu werden verdienen dann noch die vereinzelten Salzabgaben. Aus denselben schliessen zu wollen, dass auf den die Abgaben liefernden Höfen Salz gesotten worden sei, erscheint gewagt.

Über die Abgaben an Vieh ist wenig zu bemerken. Zweimal kommen Preisansetzungen für Schweine vor. Bei No 78 wird das Schwein zu 2 Schillingen gewöhnlicher Münze angesetzt, bei No 92 aber zu 2½ Schilling leichter Münze. Wir werden darin das Verhältniss der schweren rheinischen = westfälischen Münze zur leichten friesischen ausgedrückt finden. Über die Qualität der Schweine ist nichts gesagt, daher ist es auch schwer die Preissetzung zu beurtheilen; da jedoch meist jährige (annales, annuales) Schweine erwähnt sind, wird man auch hier solche anzunehmen haben.

Die Abgaben sind durchweg Realzinsen, und die Grundstücke, von welchen sie gezahlt werden, werden als curtis oder curia, mansus, domus, casa, agri und campus, soweit ich das überschen kann, benannt.

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Man hat den Eindruck, dass diese Benennungen nicht ganz durchweg in ihrer alten juristischen Werthung gebraucht seien: im Allgemeinen aber trifft es dennoch zweifellos zu1). Curtis oder curia ist ein Haupt- oder Frohnhof, zu welchem eine Zahl abhängiger Höfe (mansi) gehören. Bezeichnet so mansus die gemessene2) ländliche Ansiedelung in ihrem grundherrlichen oder hofrechtlichen Verbande, so ist der bei weitem gebräuchlichste Namen für ein Bauerngut: domus, ein Namen, der in jener Zeit und in Westfalen zweifellos das Bauerngut, sonst auch Erbe genannt, bezeichnete, nicht aber, wie in späterer Zeit, und besonders im Rheinlande ein ‘Haus’, d.h. ein adliches Haus, einen Rittersitz. Sehr bemerkenswerth ist, dass Kothen (casae) nur sehr selten erwähnt werden. In jener Zeit wird also die Ausbreitung der Besiedelung in die Gemeinheiten, die gemeinen Marken, noch im Wesentlichen sich in der Gestalt der Anlagen neuer Vollhöfe, nicht aber in der seit dem 14ten Jahrhunderte immer weiter um sich greifenden Ansetzung selbständiger Kötter vollzogen haben.

Erwähnenswerth ist ferner, dat die ältesten machinellen Anlagen des Mittelalters, welche auf der Nutzbarmachung der Wasserkraft beruhen, die Mühlen, in nur sehr geringer Anzahl aufgeführt sind, darunter eine oberschlächtige Mühle (No. 388).

Ebenso sind selbständig bewirthschaftete oder selbständig in Leihe gegebenen Einzelgrundstücke wenig (agri, einmal bei No. 492 hurland) vertreten; dagegen finden sich nicht so ganz selten Kämpe (campi) erwähnt; es sind durch Umhegung zum privaten

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Gebrauche der Gemeindeweide entnommene Plätze. Beim westfälischen Einzelhofsystem musste das Bedürfniss nach solcher Privatweide frühzeitig hervortreten.

Sowohl Kotten wie Kämpe werden (No. 504) insbesondere in der Umgegend des Schlosses Diepenheim zahlreicher erwähnt, wo der Graf offenbar eine stadtähnliche Gründung vorgenommen und die neuangesetzten Einwohner mit Acker- und Weideland ausgestattet hatte. Über diese Zinse hat dann der Schlüter (claviger) eine besondere Liste geführt (No. 504). Offenbar ganz dieselbe Bewandniss hat es mit den Gütern bei Xanten (bona dicta uppe den Morghen): es werden die den Xantener Bürgern gegen eine jährliche Abgabe zu Erbzins ausgethanen Ländereien des Stadtfeldes sein. Man nannte diese Abgaben die vom Morgen bezahlt werden: Morgenkorn; daher die Bezeichnung ‘uppe den Morghen’ (No. 398, 399)1).

Die spätere Form der einfachen Verpachtung, pactum, ist mehrfach erwähnt.

Die Angabe über die grösseren Verbände, in welchen die zinspflichtigen Güter liegen, geben Veranlassung zu einigen Bemerkungen. Bei einer sehr grossen Zahl von Hofesnamen fehlt überhaupt jede nähere Bezeichnung. Diese grossen alten Höfe waren eben an sich Örtlichkeiten von solcher Bedeutung, dass für vorliegende Zwecke eine weitere Angabe zu ihrer näheren Feststellung erübrigte. Werden aber grössere Verbände erwähnt, so finden wir gelegentlich Diöcesen, aber, soviel ich sehe, nur ein einziges Mal ein Territorium: die comecia Suthphaniensis (No. 287e) erwähnt. Die Territorien (territoria, dominia) waren eben zur Zeit der Abfassung des Registers noch nicht so abgerundet oder consolidirt, dass sie

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zur nähern Lagebezeichnung geeignet gewesen wären. So begegnen denn am häufigsten Kirchspielnamen und als Unterabtheilungen der Kirchspiele die Bauerschaften und zwar unter den lateinischen Namen villa und legio. Die Bezeichnung villa ist sehr gebräuchlich, seltener findet sich dagegen der in unserer Quelle - wenn ich recht zähle - 4 mal gebrauchte Ausdruck legio. Während man sich einerseits leicht denken kann, wie das den grossen Hof mit seinem Zubehör ursprünglich bezeichnende Wort villa auf eine Gemeinschaft zerstreut liegender Einzelhöfe übertragen werden konnte, ist die Herkunft der Bezeichnung legio noch dunkel; sie erscheint, wie R. Wilmans überzeugend nachwies1), durchaus gleichbedeutend mit collegium, villa und burschap. Während sonst der Ausdruck legio, soviel ich sehe, erst im Ende des 13. Jahrhunderts nachweisbar ist und in jener Urkunde mit letscap übersetzt ist, finden wir ihn in unserem Register über ein Jahrhundert früher. Es kann also keinem Zweifel unterliegen, dass die Bauerschaften schon im 12ten Jahrhundert bestanden2), ja sie sind schon noch ein Jahrhundert früher, am Anfange des 11. Jahrhunderts, unter der Form Ledscipi = letscap = leiscap nachweisbar, wenn auch die Stelle bis jetzt wegen irriger Lesung nicht richtig verstanden ist. In der bei Niesert Münstersche Urkundensammlung (II. § 40) und Erhard Cod. I. No. 103b abgedruckten Urkunde vom Jahre 1022 ist in den Drucken zu lesen: ‘de villa Ledsoipi in qua sedent Gelo’ u.s.w. Die beste handschriftliche Überlieferung in dem auf Schloss Cappenberg hinterlegten Cappen-

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berger Copiar hat: ‘de illa ledscoipi, in qua sedent’ u.s.w., d.h. in der Leischaft bez. Bauerschaft in welcher Gelo und die anderen wohnen.

Man hat wohl geglaubt, dass zwischen den Bezeichnungen legio und Leischaft eine lautliche Verwandtschaft bestehe, indem man annahm, dass die alte Form für Leischaft Lecscap sei; die oben angeführte Stelle jedoch ergiebt deutlich, dass die erste Silbe led, let = Glied, Mitglied ist und letscap also Genossenschaft bedeutet. So muss ich denn auch auf eine Worterklärung bez. Ableitung von legio verzichten.

 

Es ist schon oben darauf hingewiesen worden, auf+ einen wie grossen Flächenraum verstreut die in dem Register aufgeführten Güter liegen: sie sind jedoch darauf nicht gleichmässig vertheilt, sondern verdichten sich an einzelnen Stellen so erheblich, dass sich deutlich verschiedene in sich zusammenhängende Gruppen unterscheiden lassen.

In erster Linie kommen dabei die in dem jetzigen Königreiche der Niederlande, hauptsächlich in den Provinzen Gelderland und Overijsel, liegenden Oertlichkeiten in Betracht: sie sind theils, wie Bommeler-Thieler- und Dodewaard, altes Hausgut der Familie1), die ja von den Herren von Avesnes und den Grafen des Hennegau abstammt, theils Heirathsgut der Gemahlin des Grafen Heinrich, Regenwize aus dem Hause der Edelherren von Diepenheim. Zu dem letzteren sind ausser den in unmittelbarer Nähe von Diepenheim gelegenen Gütern auch noch die westfälischen in der Hähe von Horstmar (Laer, Havixbeck, Nottuln u.s.w.) gelegenen zu rechnen2).

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Eine zweite bedeutende zusammenhängende Gütermasse liegt um das Stammhaus Dahl an der Lippe, theils im jetzigen Kreise Lüdinghausen, theils im Kreise Recklinghausen. Aus diesem Besitze erklären sich die vielfachen Beziehungen der Grafen zu den Klöstern Cappenberg und Flasheim am Nord- und Südufer der Lippe. Während Cappenberg eine Familienstiftung der letzten gleichnamigen Grafen war und sich später des besonderen Schutzes der Grafen von Altena-Mark erfreute, war Flasheim ein Familienkloster der Grafen von Ravensberg, aus denen mehrere auch in demselben ihre letzte Ruhestätte fanden. Wie die Ravensberger diesen so weit von ihrer Urheimath in Friesland und am Osning entfernten Besitz erworben hatten, scheint nicht festgestellt. Man möchte an eine Beerbung des Cappenberger Grafenhauses denken. Die Grafen von Dale aber, welche ja erst etwa 1166 sich nach dem an der Lippe gelegenen Dahl zu nennen beginnen, werden diese Güter wohl als Heirathsgut der Hadewigis von Ravensberg, der Mutter unseres Grafen Heinrich, überkommen haben. Derselben Herkunft möchten dann auch die im Bisthume Osnabrück so zahlreich nachgewiesenen Güter in der Gegend von Ankum, an der Hase zwischen Hase und Hunte, sowie im Regierungsbezirke Minden (Kreis Lübbecke und Bielefeld) sein.

Es ist wohl sicher, dass diese mehr oder weniger geschlossenen Gütermassen schon im Besitze des Grafen Heinrich von Dale, auf dessen Namen das Register gestellt ist, waren und daher den im Jahre 1188 zusammengefassten ursprünglichen Bestand des Verzeichnisses bilden; zweifelhaft aber könnte man über die anfängliche Zugehörigkeit der in der Grafschaft Mark belegenen Güter sein. Es handelt sich dabei nicht um unbedeutende, versprengte

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Stücke, sondern um grössere Besitzungen, darunter den grossen Frohnhof Drechen. Ich möchte glauben, dass man hierin das Heirathsgut der Richardis von der Mark, der Schwiegertochter des Grafen Heinrich, der Gemahlin Graf Ottos (1215-1232) zu sehen hat1). Diese Angaben sind jedoch mit den Angaben über den älteren Besitz zusammengearbeitet und lassen sich reinlich kaum scheiden.

Nimmt man also an, dass im Register wirklich erst nach 1188 erworbene Güter mitaufgeführt sind, so gewinnt die oben auf Grund anderweitiger Beobachtungen ausgesprochene Vermuthung, dass das Register zwar 1188 angelegt, dann aber im 13ten Jahrhundert erweitert und überarbeitet worden sei, eine neue Stütze. Es ergiebt sich aus diesen Beobachtungen also mit Nothwendigkeit, dass man bei der Benutzung des Verzeichnisses sehr behutsam vorgehen muss und nicht alle darin sich findenden Angaben ohne weiteres auf das Jahr 1188 zurückbeziehen darf.

Ueber die weiteren Schicksale und die Zerstückelung dieses offenbar mit grosser Umsicht zusammengebrachten Güterbesitzes ist ohne eine Unsumme von Einzeluntersuchungen wenig zu sagen. Die Gründe seines Unterganges jedoch liegen zu Tage: die Grafen starben aus und die Güter gingen nicht in die Hand eines Erben über. Aber für die vollständige Auflösung ist offenbar noch ein anderer Grund mitwirkend gewesen.

Wenn man das Verzeichniss mit verwandten Aufzeichnungen2) vergleicht, so muss auffallen, das

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ausser der ganz vereinzelten Notiz bei Heumen (No 286) keinerlei Gerichtsrechte (cometia, judicium, advocatia [117]) darin erwähnt werden. Bei der grossen Sorgfalt, mit welcher Kirchenpatronate, Waldberechtigungen, Holzgericht, ja sogar die Berechtigung zum Halten von Schwänen aufgeführt werden, berechtigt dieses Schweigen zu dem Schlusse, dass die Grafen Gerichtshoheit ausser der erwähnten nicht besessen haben. Es muss das um so mehr auffallen, als Graf Otto (1215-1233) auf seinem Siegel eine Fahne führt1), was sonst auf den Besitz von Fahnlehen deutet, und Graf Heinrich2) auf seinem Siegel das gezückte Schwert schwingt, was sonst aus dem Besitze von Gerichtsbarkeit erklärt wird. In diesem Einzelfalle ist man also wohl nicht berechtigt, den Siegelattributen eine rechtliche Bedeutung zuzumessen.

Der Besitz von Gerichtsrechten vermochte aber im Mittelalter allein dauernden Einfluss nach unten, Unabhängigkeit nach oben zu gewähren, zwei Faktoren, auf welchen die Behauptung der Selbständigkeit, die Begründung der Landeshoheit wesentlich beruhte. So ist es denn auch für Westfalen zu beobachten, dass die grossen Familien nur in den Gegenden ein Territorium zusammenzuraffen und zur Landeshoheit durchzudringen vermochten, wo sie Gerichtsbarkeit besassen. Den Grafen von Dale scheint es überhaupt nicht gelungen zu sein, sich bis zu dieser Höhe hinaufzuarbeiten. Es muss ihr Reichthum gewesen sein, der es ihnen ermöglichte, sich Frauen aus den angesehensten Familien des Landes zu wählen.

Nach dem Tode des letzten männlichen Sprosses, des Grafen Heinrich, der 1318 erfolgte, ging der

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Besitz, soweit er überhaupt noch zusammengeblieben war, in verschiedene Hände über. Die Hauptmasse der niederländischen Güter kam mit der Tochter Wilhelms, des vorletzten Grafen, an deren Gemahl Wilhelm von Kuyk-Boxtel1), der sie 1331 an das Bisthum Utrecht verkaufte; dazu müssen auch einige auswärts gelegene Kirchenpatronate gehört haben, wie denn die Kirche in Schwagsdorf bei Fürstenau im Osnabrückschen noch lange vom Bischofe von Utrecht verliehen wurde2).

Ein grosser Theil der Westfälischen Besitzungen, insbesondere das Stammhaus Dahl und das Patronatsrecht der nahegelegenen Pfarre Otmarsbocholt, gelangte in den Besitz der Herren von Münster-Meinhövel. Wie das geschehen ist, kann ich aus Mangel an urkundlichem Materiale nicht feststellen. Nach den bei Racer Ov. Ged. VII S. 93 (No. 26) und S. 110 (No. 38) gegebenen3) Urkunden scheint jedoch der Vorgang folgender gewesen zu sein. Zu Bischof Ottos von Münster (1301-1306) Zeiten heirathete Hermann Droste von Lüdinghausen Ermgard von Dale. Beider Tochter Elisabeth heirathete etwa 1317 Hermann den jüngeren von Münster, den Sohn des bekannten Ritters Hermann v.M., des Erben der Familie von Meinhövel. Dieser Vater Hermann war nach dem Tode der Meinhövelschen Tochter Margarethe 1317 mit einer Ermgard verheirathet, durch welche er ebenfalls auf Dahl Ansprüche hatte; ich vermuthe, dass es die Schwiegermutter seines Sohnes ist, welche er nach dem Tode des Hermann Droste zur Ehe nahm. Er hätte sonst kaum bei seiner dritten Heirath

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mit Elisabeth von Limburg 1333, als er sich mit seinem Sohne auseinandersetzte, sich gerade Dahl vorbehalten können. Die Kinder aus dieser Ehe stifteten die Linie Münster zu Dahl: es waren Dietrich, Ludolf, Hermann, Elisabeth und Ermgard1). Die ältere Genealogie der Herren von Münster - Meinhövel, welche den Brockhof bei Münster besassen, ist sehr schwer festzulegen, da die ältesten Mitglieder stets Hermann hiessen. Ich füge hierunten eine auf Urkunden unter Vergleichung der Siegel gefertigte Stammtafel an, die auf Zuverlässigkeit Anspruch machen möchte2).

Von etwa 1317-1322 war Graf Otto von Tecklenburg, welcher zwischen 1327 und 1329 starb, Besitzer oder Mitbesitzer der Grafschaft Dale als Gemahl eines ebenfalls Kunegunde3) genannten Abkömmlings

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des Grafengeschlechts. Er war der letzte Tecklenburger aus der Familie der Bentheimer. Seine westfälischen Besitzungen gingen an den Grafen Guncelin von Schwerin, Gemahl seiner Schwester Richardis, bez. deren Sohn Nicolaus über. Sein Dalescher Bezitz scheint an die Familie, d.h. Wilhelm von Kuyk-Boxtel und dessen Frau Kunegunde von Dale, zurückgefallen zu sein, da seine Frau offenbar schon vor ihm gestorben ist.

F.Ph.

 

[N]a) otum sit tam presentibus quam futuris in Christum credentibus, quod ego Everardus presbiter, capellanus nobilis viri domini Henrici comitis de Dalen1), fundatoris castri in Depenhem2) in eo loco in quo nunc est situm et venerabilis matrone comitisse Regenwiceb) sue collateralis ex mandato eorundem et rogatu speciali presens opusculum conscripsi et fideliter copulavi, in quo multis laboribus noctes transeundo insompnis certos redditus et pacta necnon jura, proprietates bonorum, per que tunc temporis idem comes me presente suos inbeneficiavit ministe-

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riales et vasallos, conscripsi et inserui, ut eo facilius heredes et successores ipsius comitis de Dalen suos redditus, iura, pacta, bona feodalia, ut dictum est, inspectione presentis opusculi perpetue reperirent ortoque dubio ad presens opusculum tamquam ad librum vite et memoriale perpetuum recursum haberent. Anno Dominice incarnationis MoC octogesimo octavo, regnante Fritherico Romanorum imperatore glorioso.

 

Sunt igitur hii certi redditus prediorum et bonorum comitis de Dalen annis singulis ministrandi.

 

Inprimis enim curia de Dalen3) solvit iii molt tritici, i molt pise, i molt salis, xxx molt siliginis, xviii molt brasii, xxx molt avene, xviii porcos annales, xxx pullos, x aucas, iiiior maldra caseorum, cc ova; insuper de festo Walburgisa) usque ad festum sancti Lambertib) singulis sabbatis unum recens butirum, omnes ollas luteas ad sagimenc) conservandum, x remel lini, i caldarium, i alveum, qui dicitur troch.

Item Vorwerch4) de Dalen iiii molt siliginis, ii molt ordei, vi molt avene, ii porcos annuales, i molder caseorum, l ova, x pullos, v aucas.

Item curia Drignen5)c) xi molt tritici, xviii molt ‖+ avene, ii molt pise, ii molt salis, xviii molt bracii, xx arietes, xviii porcos annales, l pullos, iii½ molder caseorum, ccc ova, et lv denarios pro butiriisc).

[p. 388]

Item curia Meckinchof6) vii molt siliginis, vii molt ordei, xvi molt avene, vi porcos annales.

Item curia Oetmaresbucholte7) xxxvi molt avene, xxviii molt bracii, x molt tritici, iiii molt siliginis, i molt pise, i molt salis, xxx porcos annales, vi molder casei aut iii solidos, l pullos, ccc ova, x aucas.

Item aree attinentes videlicet Stertinghen8) iiii molt ordei, iiii molt avene, ii molt siliginis, i molt pise et fabe, iiii porcos annales.

Item Vorwerc9) ibidem iii molt tritici, xii denarios Monasterienses, xviii modios siliginis, viii molt bracii, vi modios pise, viii molt avene, v porcos, x anceres(!).

Item Hellekule10) ii porcos, iiii molt siliginis mensure Monasteriensis.

Item Belledinchof11) iii marcas, x solidos.

Item Oldenburch12) vii solidos.

Item curia Holtsaten13) x molt siliginis, x molt bracii, x molt avene, xx porcos annales, xx arietes, vii urnas butiri comitisse, vii solidos, lx pullos.

Item area Littorpe14) ii molt siliginis et i arietem.

Item area Helleshus15) i molt siliginis, i molt bracii, i arietem.

Item area in Nortrothen16) ii molt siliginis et arietem.

[p. 389]

Item Hertlaghe17) i molt siliginis et arietem.

Item Stotenhusen18) i molt siliginis, i molt bracii et arietem.

Item Redestorpe19) i molt siliginis, i molt bracii et arietem.

Item Dothen20) i molt siliginis, i molt bracii et arietem.

Item alter mansus in Dothen20) xx scepel siliginis, i molt bracii et arietem.

+ Item Sutheren21) i molt ‖ siliginis.

Item iii mansus in Badershem22) iiii molt siliginis, iii molt bracii, iii arietes.

Item mansus in Velde23) viii scepel siliginis, viii scepel bracii et arietem.

Item Lochzeten24) ii molt siliginis et arietem.

Item Nortdorpe25) i molt siliginis, i molt bracii et arietem.

Item Drochorne26) viii scepel siliginis, viii scepel bracii et arietem.

Item alter mansus ibidem i molt siliginis, i molt bracii et arietem.

Item tertius mansus ibidem i molt siliginis, i molt bracii et arietem.

Item Tamchem27) xv scepel bracii et arietem.

Item alter mansus Tamchem27) vii scepel siliginis, vii scepel bracii et arietem.

[p. 390]

Item mansus in Holtseten28) i molt siliginis, viii scepel bracii et arietem.

Item Dickinchus29) i molt siliginis, i molt bracii et arietem.

Item Bersethen30) i molt siliginis, i molt bracii et arietem.

Item Crevinchusen31) i molt siliginis, i molt bracii et arietem.

Item Strikelo32) i molt siliginis, i molt bracii et arietem.

Item Mencelage33) xxx scutellas, i troch, i mele et i molde.

Item curtis in Nyenkerken34) viii porcos et dimidiam marcam.

Item mansus attinentes xiii molt siliginis, viii arietes.

Item mansus to Engetere35) ii molt siliginis et fertonem.

Item decima:

Primo Eskinus de Bramleer36) i molt siliginis.

Item domus Hesseli Damme37) i molt avenea) iiii scepel fabe.

Item nova domus in Nede38) xxvii scepel ordei, xviii scepel siliginis, xii denarios et minutam decimam.

[p. 391]

Item Menze de Bodikere39) ii scepel siliginis de campo te Thegerinc40).

Item Salikinc41) iiii denarios, xviii scepel ordei,+ i molt siliginis et ‖ minutam decimam.

Item domus Hungerinc42) vi scepel ordei.

Item Hillewardinc43) xviii scepel ordei, i molt siliginis, iiii denarios et minutam decimam.

Item domus Lucinc44) xviii scepel ordei, i molt siliginis.

Item domus Medinc45) i molt ordei.

Item domus comitis in Lare46) xviii scepel ordei, iiii scepel siliginis, ii scepel fabe, ii denarios.

Item domus Rothardinc47) xxvii scepel ordei, i molt siliginis, ii scepel fabe, ii denarios et minutam decimam.

Item domus Hincstegore48) xiiii scepel ordei, x

[p. 392]

scepel siliginis, ii scepel fabe, ii denarios et minutam decimam.

Item domus Escelinc49) xxvii scepel ordei, xviii scepel siliginis, ii denarios et minutam decimam.

Item Thithericusa) de Gesterne50) xxiii [scepel] ordei, ix scepel siliginis.

Item domus Werenboldi in Lempolle51) xviii scepel ordei, i molt siliginis, iiii scepel fabe.

Item domus Velthusen52) iiii scepel siliginis.

Item domus Veden in Bele53) i molt ordei, vi scepel siliginis.

Item domus Bernardi in Belen54) ii scepel siliginis, ii (i½?) denariosb).

[p. 393]

Item domus Luberti de Bele55) vi scepel siliginis, ix scepel ordei.

Item domus Jordaninc56) iii molt ordei, i molt siliginis, iiii scepel fabe et minutam decimam.

Item Blominc57) iii molt ordei, xvi scepel siliginis et minutam decimam.

Item domus Hest de Amerscolen58) iiii scepel siliginis et minutam decimam.

Item Ludolphus Munde59) i molt siliginis.

Item domus Bachus60) iiii scepel siliginis et minutam decimam.

Item Elyas in Nortwic60a) i molt siliginis, xii denarios.

Item domus Svederi Slupere60b) in Gronlo60b) viii scepela) ordei.

Item domus Svederi de Bramlare61) i molt avene, iiii scepel fabe.

[p. 394]

Item domus comitis in Damme62) i molt siliginis.

Item Henninchoven63) vi scepel siliginis et minutam decimam.

Item Bovinc64) ix scepel ordei, iiii scepel siliginis.

Item domus Elekinc65) ix scepel ordei, iiii scepel siliginis. ‖

+ Item mansus in Velede66) prope Delden67) iiii modios siliginis mensure Daventriensis, xxviii denarios, x libras lini.

Item mansus in Henghevelde68) iii molt siliginis, iii molt ordei.

Item mansus in Amerscote69) i molt fabe, xvi scepel avene, xxxii scepel bracii.

Item mansus Remboldinc70) ix scepel siliginis, ix scepel bracii, iii pullos et ii butira.

[p. 395]

Item mansus in Damme71) solvit manipulos.

Item curtis in Buren72) vi porcos annales, v arietes, vi aucas, xx pullos, c ova et manipulos.

Item Duscecote73) ii molt avene, i molt ordei.

Item curtis in Langhelo74) x molt siliginis, xviii molt bracii, xx molt avene, xiiii porcos annales, xiiii arietes, x pullos, c ova, iiii scepel salis, v solidos.

Item Willerinc75) i molt siliginis, i molt avene.

Item Lenderinc76) iii molt avene et i scepel, i molt siliginis, ii porcos vel iiii solidos.

Item in Harne77) iii molt siliginis.

Item Westervle78) iiii siliginisa), ii solidos, ii caseos, vi butira.

Item domus Dikinc79) i molder siliginis, i molder ordei, xxviiii denarios.

Item Wolbrachtinc80) ii molt siliginis.

Item Mescekinc81) iiii scepel siliginis, iiii scepel ordei, ii solidos.

[p. 396]

Item Nova domus82) vi molder siliginis.

Item Wiscekinc83) xx scepel siliginis, ii molt bracii, xxx denarios.

Item domus in Halle84) manipulos.

Item Ghiselbertinc de Holton85) xiiii molder siliginis.

Item Busterberghe86) xvi scepel siliginis.

Item Nortwic87) viii scepel tritici, viii scepel siliginis, ii molt ordei.

Item Henricus de Bilrebeke88) viii scepel tritici, xx scepel bracii, i molt avene, xviii denarios.

Item Rotgerus dictus Wes89) viii scepel tritici, xvi scepel bracii, xii denarios.

Item curia Giflo90) xvi molder siliginis, xvi molder bracii, xvi molder avene.

[p. 397]

Item domus Grevinc in Ghello91) iiii molder siliginis, vi molder avene.

+ Item domus Luscinc ‖ apud Harlo92) ii molder siliginis, iiii molder bracii, v solidos levis monete et ii porcos, sed porci possunt redimi cum v solidis levis monete, xx ova, ii butira, v caseos, sed hec tria (!) lacticinia possunt redimi cum i solido levis monete.

Item domus Fockinc93) ii molder ordei, ii molder avene.

Item curia Werninchof94) manipulos.

Item curia Avekinchof95)a) manipulos.

Item domus Lutbertinc96) xvi molder siliginis.

Item domus Rotdardinc97) ii molder siliginis.

[p. 398]

Item curia Borchardinc98)a) vi molder tritici, xvi molder ordei, xx molder avene, viii porcos.

Item domus Boginc99) ii molder tritici, ii molder avene.

Item Harremole100) xxi scepel siliginis.

Item domus Lambertinc in Oslo101) i molt siliginis, i molt ordei.

Item curia Thescelinc102) manipulos.

Item domus Thenninc103) manipulos.

Item domus ton Broeke104) ix molder avene.

Item domus ton Damme105) manipulos.

Item curia Oldehof106) manipulos.

Item domus Luscinc107) manipulos.

Item curia Browinchof108) manipulos.

[p. 399]

Item curia Stochem109) manipulos.

Item domus Wennekinc110) manipulos.

Item parva domus Wennekinc111) manipulos.

Item tres insule sive parrochie Thelerwerde112), Bomelreweerde113), Dodenweerde114) solvunt quolibet anno sexcenta molder tritici, item sexcenta molder ordei, sexcenta molder avene c et l porcos.

Item curia Redhe115) manipulos.

Item domus Berwich116) manipulos.

Item Bruninc117)a) et alie domus ibidem solvunt advocaciam.

Item curia in Vafen118) xvi molder siliginis, xvi molder ordei.

Item curia Mokerden119) manipulos.

Item curia Almen120) manipulos.

Item Nova curia121) manipulos.

Item Nova domus122) manipulos.

[p. 400]

Item domus Dunckerlo123) manipulos. ‖

+ Item domus Mersche124) manipulos.

Item domus Bachus125) et domus Ghescinc126), pro manipulis preerunt coquine et pistrino comitis ad vehendum siliginem, bracium et alia necessaria.

 

Nunc tractandum est de bonis feodalibus que ut lucidius potero, prout in diversis parrochiis diversarum dyocesium sita sunt nominatim explicabo non obstante eo, quod aliquorum bonorum nomina specialia scire non poterem que tamen per quandam circumlocutionem et expressionem propriorum nominum in mei presentia infeodatorum explicabo, ut eo facilius generacio futura in cognicionem deveniat eorundem. Inprimis autem de bonis ministerialibus faciam mentionem.

Sunt autem hec in dyocesi Osnaburgensi127) sita videlicet

in parrochia Anchem128) curia to Bocrode129) et quatuor mansi ibidem.

Item mansus Hernincmole130) et mansus Lintberge131) ii.

Item in Kedinchem132) v domus et ii solidia).

[p. 401]

Item Westerholte133).

Item domus Rusvorde134).

Item in Swaghestorpe135) iii domus.

Item in Bochorne136) i hurlant.

Item in Badberghe137) ii domus.

Item Westenesse138) i domus.

Item in parrochia Besthen139), Linthorne140) ii domus.

Item in Mershen141) i domus.

Item in parrochia Lon142) ii domus.

Item Espelo143) ii domus, que solvunt xi molt.

Item in Badberghe144) ii domus: una solvit viii molt, altera manipulos

Item in Batberghe145) iiii case, que solvunt vii solidos.

Item in parrochia Lengerke146) v mansi que possidebat Rutecolve147). ‖

+ Item in parrochia de Anchem148) curia Drochorne149).

Item molendinum in Groven150).

Item ius patronatus in Swagestorpe151).

[p. 402]

Item in parrochia Kappelen prope Thekeneborch152) domus in Wallenbroeke153) cum attinenciis.

Item in parrochia de Lengerke154) domus de Delinge155).

Item in parrochia Oflen156)a) mansus in Vinmen157).

Item in Vinnem158) redditus unius molt annone.

Item decima in Ternesch159).

Item medietas molendini in Zulzen160).

Item domus in Ostzulzen161).

Item domus in Zuthem162).

Item domus Duttelbeke163).

Item in parrochia Osterwic164) bona dicta Kortbeke165).

Item in parrochia Vlarshem166) mansus in Bevene167) et mansus in Schimmen168) et mansus in Bosnippe169).

Item ibidem curia Leven170) et curia Castorpe171).

[p. 403]

Item in parrochia Werne172) domus tor Umme173).

Item in parrochia Borc174) una domus quam tenet Bernardus de Oldenborc174a).

Item in parrochia Wullen175) domus Steveninc176).

Item in parrochia Hesne177) iuxta Hammonem178) curia in legione Dasbeke179), curia Didinchof179a).

Item alia curia ibidem, quam possidet Gerardus de Unctorpe179b).

Item in parrochia Nutlon179c) domus Borchardinc179d), curtis Werninchof179e), item domus Smedinc179f), item Westeroede180) domus.

Item in parrochia Dodorpe181) domus Erlo182)a), item Hermannus de Harden tenet curiam Harden183) et duos (!) domosb), item Henricus Rost et Lubertus183a) tenent Rensenchove184); item decima in Dodorpe185).

[p. 404]

Item Otto de Sendene185a) tenet Lippendorpe186); item Iordanus de Ascheberghe186a) domum Hinctorpe187); item domus Vrilinc188).

Item Gherardus de Ulflen188a) mansum situm in Zulzen189).

Item domus Bodekers190).

Item in parrochia Deventer191) bona dicta Depenhemeschelant192); item ibidem bona dicta Iulsinc193).

Item in parrochia Ecberghe194) curtis Mallande195),+ item Ludelvinc196), item domus Bomede197), ‖ ibidem.

Item ibidem domus Marbeke198).

Item in parrochia Gronlo199) domus Hissekinc200), domus Rothmundinc201) et quidam agri apud Gronlo; item Wiscekinc202), item Helmerkin203), item bona

[p. 405]

dicta Gantenvoit204), item domus Jordaninc205), item bona Horstwic206).

Item in parrochia Winterswic207) bona dicta luttiken Wipperke208).

Item in parrochia Bocholte209) domus Smedinc210), item ibidem domus Vockinc211).

Item in parrochia Gronlo212), domus Vrankinc213); item ibidem domus Bomede214).

Item in parrochia Swole215) una domus in Harsolte216).

Item in parrochia Risnen217) curia Entheren218), item domus Effinc219); item domus Swederinc220); item una warandia in nemore Enthere221).

Item in parrochia Marclo222) domus Vruwinc223):

[p. 406]

item xiiii porcorum glandes apud Stochem224); item in Hedereke225) una domus; item Winnerinc226) et Rammescamp227).

Item in parrochia Delden228) domus Wechorst229), item domus Hertgherinc230); item domus Smedinc231), item domus Huboldinc232), domus Ruwelaer233), Rotgherinc234), et Bennekinc235), item domus Hildering236), item Wesceling237).

Item in perrochia (!) Oldenzele238) domus Werninc239), in legione Voleth240).

Item in parrochia Hockesberghe241) domus Salmanninc242), domus dicta Hop243), domus dicta

[p. 407]

Elekinc244), item domus Ernestinc245), item domus Svederinc246), item domus tho Telinc247), item domus Elvenjarinc248), item domus Hofstede249), item domus Lenderinc250), item Spelemanninc251), item Kammesgore252).

Item in parrochia Gyldehus253) iuxta Benthem254) domus in Barlo255).

Item in parrochia Nede256) domus Essekinc257), item curia dicta Ruwehof258), domus Bunkinc259), item domus to Telinc260), item domus Wedinc261), item domus Benzinc262).

[p. 408]

Item in parrochia Ghesterne263), domus Gherdinc264), domus Kempinc265), domus Hermanninc266), item parva domus Willinc267), item domus Velthus268),+ item ‖ domus Hurst269), item domus Essekinc270), item novum pratum in Bele271), item Blominc272), item Assinc273).

Item in parrochia Lochem274) bona Hilzinc275).

Item in parrochia Warensvelde276) domus Almen277) et bona dicta Almergoet278).

Item in parrochia Rede279) curia dicta Rethof280), item domus Ewecg281), item domus Worrede282),

[p. 409]

item bona dicta Oldemat283) in Hekere284) et campus ibidem, item domus Bivang285).

Item in parrochia Hoemen286) omnia bona de Hoemen cum iurisdictione magna et parva et castrum de Homen quod est situm in fundo proprietatis comitis de Dalen, exceptis bonis dictis de Haren287). Sic enim inbeneficiavit Hinricus comes de Dalen287a) meus dominus, fundator castri Depenhem287b) Henricum dominum de Hoemen287c) militem jure homagio me presente.

Item Gerardus miles de Rothem287d) recepit et tenet c mansos sitos in comecia Sutphaniensi287e) et in confinibus eiusdem.

Item notum sit tam presentibus quam futuris in Christum credentibus de patrimonio domini Wecelini cui nomen erat Spakebich287f), quod inter duas personas in disceptatione erat: comitis scilicet de Dalen et domini Iohannis de Ahus287g) tranquilla et firma pace esse partitum. Has autem partes sciendum est cessisse in parte domini comitis de Dalen: curtim cui nomen Giflen288) et Renlo289) et Sparclo290) et mansum cui nomen Mude290a) et mansum in Strom-

[p. 410]

berg291) et allodium Stiverden292) et mansum Lasbeec293) et mansum Gello294) et mansum Hopingen295).

Sciendum etiam ecclesiam cui nomen Lare296) et dotem cum attinentiis suis hiis duabus personis pretexatis(!) et eorum veris heredibus communi usui cedere, ita quod ratione iuris patronatus ad ipsam+ ecclesiam vicissim ‖ presbiterum sive clericum presentabunt. Huius autem verifice interpolationis salva pace peracte testes sunt hii: Henricus de Burglon297), Florencius de Kovordia298), Iohannes de Mallanden299), Heythenricus de Limmincharen300), Wernerus de Bielen, Henricus de Bernoclo301). Facta sunt autem hec anno Dominice incarnationis, ut supra.

Item in parrochia Borcken302) curia Weseke303), domus Vellhus304), domus Wenemerinc305), item domus Halninchus306) in Wirthe307).

Item in perrochia Lipperamerstorpe308) domus Prickinchus309).

[p. 411]

Item in parrochia Coesvelde310) domus Rederekinchove311), item curia Bovinchof312) cum attinentiis.

Item in parrochia Epe313) curtis Suttenrode314), et tertia presentatio ecclesie in Epe, item mansus Blominchove315).

Item in parrochia Othmersboecholt316) mansus Keterinc317), item domus Hincstinc318), item domus Oldenhovele319).

Item in parrochia Ludinchusen320) pactum xviii denariorum quod spectat ad bona Cortbeke321) que sita sunt in parrochia Osterwic322), item ibidem domus Linthovele323), item domus Hellekule324), item domus Penctorpe325) et casa, item domus Peddenhorst326).

Item in parrochia Bekehem327) decima in Hesleer328), item curia to Bakersbeke328a) cum attinenciis.

Item in parrochia Olede329) domus apud clau-

[p. 412]

strum Lette330), item apud Claholte331) bona Ermereke332).

Item in parrochia Beele333) apud Warendorpe curtis Grevinchof334).

Item in parrochia Ostenvelde335) vi domus.

Item in dyocesi Paderburnensi in parrochia Bracwede336) iii domus dicte ton Bedikenlo337).

Item in parrochia Ascheberghe338) domus Henctorpe339) et curia Nyehof340), item ii domus in Hinctorpe341).

+ Item in parrochiaHerborne342) curia Herborne.

Item in parrochia Alen343) curia Echolte344), item ibidem domus Siverdinchusen345) pro pacto xviii scepel ordei mensure Alensis, item domus Tige346).

Item in parrochia Lare347) domus tor Mode348).

Item in parrochia Oldenberghe349) domus Woltorpe350).

[p. 413]

Item in parrochia Metlere351) curia dicta Adene352), item molendinum in Adene, item domus Hukeshol353).

Item in parrochia Zelhem354) domus Popenhaslen355), item curia Burnewic356) cum attinentiis est feodum castrense in castroa) Dale357).

Item in parrochia Rekelinchusen358) curia Scerdelbeke359) cum attinentiis quod est feodum castrense in castro Dale360), item domus Knesternen361).

Item in parrochia Datlen362) domus in Haghenhem363), item campus ibidem, item domus Hetting364), item mansus Braken365), item domus Ostsulsen366) et Scedingod367), item mansus Nethovele368) cum molendino.

Item in parrochia Suderwic369) ii domus.

Item in parrochia Bilrebeke370) ii domus in Bokincsen371), item domus dicta ter A372).

[p. 414]

Item in parrochia Sendene373) domus Renscinc374), item domus Wedeling375), item domus Gherlinctorpe376) prope Bulleren377).

Item in parrochia Boynen378) domus tor Brucgen379) et castrum cum attinentiis, item domus in Oldenvledereke380).

Item in parrochia Drechnen381) ii domus in Northove382), item domus ton Knape383), item iiii solidi de Hagenberghe384).

Item in parrochia Ybbenburen385) domus Hartwici386) in Pusleburen387), item domus Overslachtincmole388), item domus Werensinc389).

Item in parrochia Risenbeke390) domus Bevermans391)+to Berghere392).

Item in parrochia Quakenbrucgen393) ii domus ten Koten394) dicte.

[p. 415]

Item in parrochia Lon prope Vechtam395) castrum Loborch396) et due domus ibidem, item in Espelo397) due domus.

Item in parrochia Xanctis398) bona dicta uppe den Morghen399) que valent annis singulis c marcas et amplius, item ibidem castrum Ronen400) et Hedellerweert401) cum attinentiis, item una domus in Monementh402), item domus dicta Rodhe403), et nemus quod adiacet, item Xancterweerde404) et iiii domus.

Item in parrochia Beddeburen405) curia Beddeburen cum attinentiis, ad istam curiam pertinent multi vasalli per infeodationem ulterius inpheodandi; item apud Genepe406) bona dicta to den Ende407).

Item in parrochia Dodenweerde408) area dicta Uterweert409), item mansus Burch410), item Siverdinchusen411), item mansus Bemele412), item mansus Hemmen413), item Horinge414), item iiii domus in

[p. 416]

Dodenweerde415), item iii mansus in Meterne416), item insula ibidem, item mansus Husolde417), item decima in Insula Godefridi418), item Tristrammesweert419), item Wolterswert420).

Item in parrochia Althen421) decima.

Item in parrochia Boderike422) decima.

Item in parrochia Kamene423) villa Werne424) Ia domus ibidem, item domus Northove425).

Item iuxta Hammonem426) curia Berghen427) cum suis attinentiis.

Item in parrochia Pilichem428) vi mansi ibidem.

Item in parrochia Oldendorpe429) bona dicta to Ofleten430), que dicuntur Hoppengod431).

Item in parrochia Goldensteden432) ii domus ibidem.

Item in parrochia Bedeburen433) prope Stenwede434)+ curia dicta ‖ Bedeburen.

[p. 417]

Item in parrochia Langenvorde435) domus vidue in Deghendorpe436), item domus Bosten437), item domus vidue site in villa Deyndorpe438).

Item in parrochia Herevorst439) curia Haghenbeke440).

Item in parrochia Lo prope Vechtam441) domus Roling442), domus to Henghelo442a), item domus in Digendorpe443).

Item in parrochia Linge444) domus Hukeshol445).

Item curia Metlere446).

Item in parrochia Hockesberghe447) domus Eysing448), item decima eiusdem domus, item domus Holekenborg449), item domus Elenbroeke450), item domus Werning451).

Item in parrochia Ecberghen452) domus Ybekinc453), item domus Wesceling454), item ½ mansus apud

[p. 418]

Huppelo455) dictus tho Camp456), item glandes xiiii porcorum in legione Burse457).

Item in parrochia Enschede458) domus Wollherding459), item domus Mensinckoten460), item domus Vriling461), item domus ton Kothen462), item Ia casa dicta Korttehof463), item glandes xii porcorum in nemore Enschede464), item glandes xii porcorum in legione dicta Oslo465), item domus Horst466), domus Marckincvort467), domus apud Molam468), domus Warenvelde469).

Item in parrochia Gronlo470) domus Schuring471), item domus Ludolving472), item glandes xiiii porcorum in legione Vrageren473).

[p. 419]

Item in parrochia Nedhe474) domus Wicbolding475), item domus Oldehare476), item domus Wenningmole477),+ item domus Bensinc478), ‖ item domus Rewaerding479), item campus apud Hornet480).

Item in parrochia Borc481) iii domus in Oldenborc482).

Item in parrochia Zelhem prope Kappenberghen483), in villa Haslen484) Ia domus, item ibidem unus campus.

Item in parrochia Havekesbeke485)a) iii domus videlicet Enghelo486), Holencde487) et Velerde488), item domus Steveren489).

Item in parrochia Wele490) domus Bomgarden491).

Item in parrochia Warensvelde492) unum hurlant et xiiii partes terre arabilis.

[p. 420]

Item in parrochia Almen493) domus Holthusing494).

Item in parrochia Weshem495) Ia domus in Aderlo496).

Item in parrochia On497) domus Hillebrandinc498) in villa Hardorpe499).

Item in parrochia Dotinchem500) prope Wissche501) una domus.

Item in parrochia Halderen502) Ia domus in Anrapen503).

Item apud Depenhem504) domus Temming505), item domus Elvenyaring506), domus Schelne507), item Ruwedam508), domus Spanreyse509), item domus ter Bernet510), item Barchus511), item Venehus512).

Sunt etiam circa Depenhem513) multe case et campi, de quibus annuatim dantur cera vel pulli de quorum nominibus et redditibus propter incertitudinem decedentium et mutationem nominum in hoc

[p. 421]

libro nullam facio mentionem, sed hec clavigero, qui pro tempore fuerit, relinquo extorquenda. ‖

+ Nota eciam, quod ius patronatus ecclesiarum in Oetmersboecholte514), in Swagestorpe515) et in Dyepenhem516) ad comitem de Dalen pertinet pleno iure.

Item de bonis castellanye castri Depenhem517) nominatim faciam mensionem (!)

Primo curia Wernering518), item domus Lutgherinc519), item pratum et campus apud Depenhem520), item curia Mettinchof521), item iurisdictio lignorum in Benlo522), item domus ton Mersche523), item domus Iohanning524), item decimam dimidiam apud Ghesterne525), item una domus apud Alstede526), item domus Wilhelming527), item Nova domus528), item domus apud molam Kemmerinc529), item domus Ostenvelde530),

[p. 422]

item medius mansus apud Enschede531), item pensio domus Rewaerding532), item quidam agri apud Delden533), item domus Pekedam534) cum attinentiis, item campus iuxta ortum, item alia decima in Ghesterne535), item pastus cignorum de molendino Vorewerch536) apud Ecberghe537) usque Westervle538) et a Westervle ascendendo et descendendo aquam versus Lochem539) et Gore510), quamdiu durat communitas, que vulgariter dicitur marka pertinens ad curiam Stochem541).

Anhang I.
Stammtafel der Grafen von Dale.

Die Grafen von Dale erscheinen verhältnissmässig selten in den erhaltenen Urkunden; ihr eigenes Archiv scheint gänzlich verloren gegangen zu sein. Wenige Reste sind abschriftlich in dem Diversorium, welches auch unser Register überliefert, erhalten. Aus diesen Umständen erklärt sich auch die für ein Grafengeschlecht, welches 180-200 Jahre blühte, höchst auffallende Thatsache, dass man lange im Zweifel war, von welchem Orte es seinen Namen angenommen habe. Ein sorgfältiges Studium unseres

[p. 423]

Registers jedoch muss diese Zweifel zerstreuen; es ist sicher, dass es das, wie oben wahrscheinlich gemacht ist, durch Hadewigis von Ravensberg an Graf Gerhard von Dale gekommene Haus Dahl an der Lippe (Kreis Lüdinghausen)1) ist, von welchem eben jener Vater unseres Grafen Heinrich den Namen annahm.

Bei dem geringen zu Gebote stehenden Materiale ist sogar der Stammbaum nicht leicht genauer festzustellen, und sowohl Mooyer2), wie Graf Friedrich v. Landsberg - Velen3), welche sich darum bemüht haben, möchten nicht überall das richtige getroffen haben. Am besten sind die von Racer in den Overijsselschen Gedenkstukken II S. 246-259 und VII S. 1 ff. gegebenen Nachrichten, welche Raet von Bögelskamp in seinen Bentheim-Steinfurtschen Beyträgen zur Geschichte Westphalens (Burgsteinfurt 1803) S. 72 ff. ausgeschrieben hat. Da die nachzuprüfenden Angaben meist sich als richtig herausstellen, kann man auch die nicht mit Beweismaterial mitgetheilten oder sonst controllirbaren Angaben annehmen, wenn sie nicht aus Urkunden sich als irrig erweisen. Umseitig gebe ich eine möglichst auf Urkunden beruhende Stammfolge. Benutzt sind hauptsächlich:

1.Baron Sloet, Oorkondenb. der graafsch. Gelre en Zutfen.
2.Westfälisches Urkundenbuch. Erhard Codex diplomaticus (I, II) Urkundenbuch III, IV, VI, VII.
3.Racer, Overijsselsche Gedenkstukken VII. S. 73-110, no. 3-38.

[p. 424]



illustratie

Zur Geschlechtsfolge I-III vergl. Gisleberts Chronicon Hanoniense M.G. SS. XXI, S. 507.

II. Gerhardus de D. bei Erhard Codex 255 zu 1146; er starb wohl vor 1166. Vergl. Erhard 335, wo seine Frau Hadewigis als Vertreterin des Sohnes genannt wird.

[p. 425]

III. Heinrich ist 1166 wohl noch minderjährig Erhard Cod. 335. Erwähnt 1174 Erhard 371; 1188, 1189 Erhard 476, 491; 1190 Sloet 376; 1207 mit Sohn Otto Sloet 421; 1212 Sloet 431. Seine Gemahlin in unserem Register und W.U.B. III 117 (siehe bei IV) erwähnt.

IV. Otto 1207 mit Vater Heinrich Sloet 421; 1215 W.U.B. III 91; 1217 mit Mutter Regenwize und Frau Richardis W.U.B. III 117; 1221 W.U.B. III 154; 1225 mit Frau Richardis von Altena W.U.B. VII 270; 1228, 1229 mit Frau und Sohn W.U.B. III 252, 259; 1230 Sloet 529; † 1232 Racer II S. 253. Richardis allein 1233 Racer II S. 254.

V. a) Heinrich 1228, 1229 mit Vater und Mutter W.U.B. III 252, 259; 1241 Os. U.B. II 406; 1245 W.U.B. VI, 439; 1246 W.U.B. III 451; 1256 W.U.B. III 1742; 1255 (1256?) Racer VII S. 74; 1257 W.U.B. VII 937; 1258 W.U.B. III 632; 1262 W.U.B. III 694; 1271 W.U.B. VII 1405; 1272 mit Frau Alheidis und Sohn Otto W.U.B. III 931. Vergl. auch Racer II S. 250 und 256; sein Geburtsjahr nach Racer II S. 253.

b) Vergl. Racer II S. 250.

VI. a) Otto 1269 (?) Osn. U.B. III 407 = Racer VII S. 79; 1272 mit Vater und Mutter (unicus heres), W.U.B. III 931; 1273 Osn. U.B. III 491; 1278 Racer VII S. 79; 1279 Racer VII S. 80; 1280 W.U.B. VII ad annum; 1282 W.U.B. III 1158; 1282 Racer VII S. 81, 82. Als Gemahlin Ottos giebt Racer II S. 257 Kunegundis von Bronkhorst an; diese Angabe findet eine mittelbare Bestätigung in Urk. 12 bei Racer VII S. 81.

b) Vergl Racer II, S. 256 und Racer VII S. 81, no. 12.

VII. a) Wilhelm 1292 als Herr v. Diepenheim Racer VII, S. 83; 1293 Racer VII S. 84; 1295

[p. 426]

Nijhoff, Gedenkwaardigheden I no. 47; 1296 Racer VII S. 84, 85; 1302 Wigand, Archiv VII, S. 174 Eheberedung mit der Fürstin-Wittwe von Mecklenburg Richardis, der Tochter Graf Ludwigs v. Arnsberg; 1302 Inventare der nicht-staatlichen Archive Westfalens, Kr. Borken S. 81 no. 6 u. 7; 1303 v. Ledebur, Geschichte von Vlotho S. 133; 1303 Racer VII S. 87; 1304 (1303) mit Frau Richarda, Tochter Cunegund und Bruder Heinrich, Stadtarchiv Utrecht 873. - † 1306 März 21 Racer II S. 258.

b) Heinrich war geistlich, scheint aber nach seines Bruders Tode 1306 die Regierung der Grafschaft angetreten zu haben; als Thesaurar von Bremen 1303 Westph. Prov. Bl. a.a.O.S. 190; 1306 Brem. U.B. II 69, 1304 (1303) Stadtarchiv Utrecht 873; als Graf (1305?) 1306, 1310, 1311, (1318 †) Racer VII 88-93. Er soll 1316 am 1 Juli gestorben sein; vergl. Westph. Provinzialbl. a.a.O.S. 190 und Racer VII S. 8.

c-e) sind wesentlich aus Racer II, S. 257 entnommen; dort ist aber der zweite Gemahl Ermgards, Hermann von Münster nicht erwähnt; vergl. über ihn oben S. 384.

f) 1317 Otto von Tecklenburg, Cunegundis de Dalen conthoralis Racer VII S. 93 und unten S. 428 ff; 1319 O. comes de Thekeneborgh et de Dalen Racer VII S. 97, 98; 1320 O. comes in Thekeneborg et in Dalen Racer VII, S. 99; 1320 mit Frau Kunegunde St.-A. Münster Ur. Tecklenburg, Ur. St. Aegidii Münster; 1321 Otto c. de Th. et de Dalen, Racer VII, 100; 1322 mit Kunegunde St.-A. Münster, Tecklenburg; dann noch bis 1327 ohne Nennung einer Gemahlin in Urkunden.

Dass die Gemahlin Ottos v.T. Kunegunde und die Gemahlin Wilhelms von Boxtel desselben Namens (s. VIII) nicht dieselbe Person sein können, ist

[p. 427]

evident. Otto v. Tecklenburg lebte mindestens bis 1327 und 1324 wird schon Kunegunde als Gemahlin Wilhelms v. Boxtel genannt. Um die Identität der Person festzuhalten, könnte man annehmen, Kunegunde habe sich von dem Tecklenburger scheiden lassen; es ist aber bekannt, dass nach katholischem Kirchenrechte eine geschiedene Frau nicht wieder heirathen kann. Die Annahme, dass K. die Schwester Wilhelms gewesen sei, ist wahrscheinlich, aber nicht erweisbar.

VIII. 1324 die grave van Dale ein herre zo Bokstele und gravinne Kunegunt sin echte vrouwe Racer VII 103; 1325 Niesert U.S. V 151; 1326 Willam greve van Dalen Racer VII 104, nobilis vir dominus Wilhelmus de Bucstelle comes de Dalen Racer VII 105; 1326 Urkunde des Salm-Horstmarschen Archivs in Coesfeld, vergl. Westfälische Siegel 26, 4; 1327 Wilhelmus comes de Dalen dominus de Buecstelle, domina Konegundis eius conthoralis Racer VII S. 106; 1330 nobilis vir dominus Wilhelmus comes de Dalen et dominus de Boecstelle, Racer VII 110; 1333 se ons Conegonde bleven van onsen lieven vader, daer God die ziel af hebben moet, haren Willaem die grave was van Dalen ende here van Dyepenhem ende wi se Willaem here van Boecstelle namen mit veren Conegonde onsen wive. Racer II 233, 234. Das Todesdatum bei Racer II, S. 259.

[p. 428]

Anhang II.
1317 Januar 21.
Graf Otto von Tecklenburg bekundet seine Auseinandersetzung mit den beiden Hermann von Münster (Vater und Sohn) wegen der Ansprüche an den Hof Dahl.

Otto Comes de Thekeneborgh universis tam presentibus, quam futuris salutem et infrascriptorum noticiam veritatis. Constitutus in nostra presencia Hermannus de Monasterio miles una cum Hermanno suo filio nos et Connegundem de Dalen nostram conthoralem inpetiit super diversis articulis qui sequentur. In primis enim asserebat, quod curtis de Dalen Hermanno suo filio ex parte Elisabet sibi desponsate ab antiquo in octuaginta marcis foret obligata. Item dicebat, quod hereditates et permutationes hominum ad dictam curtem pertinencium ratione dotalicii ad ipsum Hermannum et ejus uxorem hereditarie pertinerent. Item dicebat, quod dicta curtis de Dalen ratione dotalicii Ermegardis sue uxoris in centum et viginti quinque marcis sibi esset obligata. Item proposuit, quod Bernhardus miles dictus Dapifer in quadam sequela, quando Widenburgenses in Oetmersbocholt spolium commisissent, dampnum recepisset in equis sexaginta marcarum. Item proposuit, quod dictus dominius Bernhardus Dapifer domino Willelmo comiti de Dalen mutuo prestitisset nonaginta quinque marcas et pro hiis similiter dicta curtis de Dalen esset obligata. Nos igitur super istis habito consilio Ludolphi dicti Hake, Johannis de Langhen, Alexandri de Langhen, Hugonis de Hornen, Svederi de Monasterio, Hermanni de Braemessche militum, Ludolphi plebani in Thekeneborgh, item Ruthgeri de Twiclo militis, Alberti plebani in Dyepenhem, Henrici

[p. 429]

dicti Weldam et Johannis de Redam, super dictis articulis finaliter instructi respondimus in hunc modum. Inprimis dicimus, quod curtis de Dalen, in octuaginta marcis eidem non obligatur, ex eo quia Otto Monasteriensis episcopus qui nuptias inter Hermannum Dapiferum et Ermegardim de Dalen ordinavit in sua pronunciatione, quod dictus comes ad solutionem dicte pecunie minime teneretur, pronunciavit. Item respondetur ad secundum articulum, quod permutationes et hereditates dicte domine Ermegardi et ejus filie non pertinent ex eo, quod dominus Bernardus miles Dapifer in castro dicto Hesselsvoert debuisset construxisse domino comiti de Dalen castrum; in qua structura et fossura debuisset expendisse trecentas marcas, quas tamen dictus comes de Dalen dicto Domino Bernardo et ejus heredibus non debuisset restituisse; et si dictum castrum fuisset constructum, tunc dictus Bernardus miles, Hermannus ejus filius dictas permutationes et hereditates hominum curtis de Dalen pro castrensi feodo debuissent hereditarie habuisse. Sed quia castrum non est constructum et trecente marce non sunt exposite, dictus Bernardus miles et Hermannus ejus filius et eorum heredes permutationes et hereditates dicte curte (sic!) non habebunt. Item dicimus, quod curtis de Dalen domine Ermegardi in centum viginti quinque marcis ratione dotalicii et in nonaginta quinque marcis non obligatur, quia dictus dominus Bernardus, Hermannus ejus filius cum dextrario sexaginta trium marcarum, et equo triginta marcarum tantum receperunt et extorserunt de dicta curte de Dalen, et suis attinenciis, quod dicta pecunia totaliter est soluta, et ultra nobis et nostre conthorali in nongentis marcis remanent obligati. Item ad solutionem dampni quod sustinuerunt in sequela, quando Widenburgenses in Otmersbucholt commiserunt spolium, non tenemur,

[p. 430]

quia dicta sequela non fuit facta propter comitem de Dalen, sed propter Gerardum dictum Cukeneviant, quem Widenburgenses tunc temporis spoliarunt. Hiis igitur sic requisitis a domino Hermanno de Monasterio et ejus filio, et per nos ad omnia et singula premissa sic responsis, placuit militibus et famulis et plebanis superius expressis, ut omnia et singula premissa per modum compositionis sopirentur. Nos vero ex parte nostra et nostre conthoralis, dictus vero Hermannus de Monasterio miles pro se et Ermegarde sua uxore et pro Hermanno ejus filio et Elisabeth sua uxore in Ludolphum dictum Haken, Johannem de Langhen, Hugonem de Horne, Ludolphum plebanum in Thekeneborg, Svederum de Monasterio milites et in omnes milites, plebanos et famulos supra dictos ad concordandum nos per viam compositionis compromisimus, promittentes, ex utraque parte fide prestita corporali, quod eorum ordinationi deberemus finaliter obedire. Quo facto dicti milites, plebani et famuli omnia requisita et responsa premissa cassaverunt, irritaverunt, cassata et irrita nunciaverunt, dicto Hermanno, ejus uxori et Hermanno juniori et ejus uxori et eorum heredibus, nobisque et Connegundi nostre conthorali et nostris heredibus perpetuum silentium imponendo. Condempnaverunt nichilominus nos et Connegundem predictam et nostros heredes in centum quinquaginta marcis denariorum Monasteriensium dicto domino Hermanno et ejus filio et eorum uxoribus et heredibus persolvendis in hunc modum, quod Conradus dictus Herte noster officiatus et famulus de tempore in tempus colliget fructus et obvenciones curtis de Dalen et curtis de Otmersbucholt et earum attinencium ipsosque fructus et obvenciones in pecuniam rediget, dicto domino Hermanno seu ejus filio sic collecta ministrabit et coram nobis, conthorale nostra et nostris heredibus computabit,

[p. 431]

quousque ad bonam computacionem per dictum Conradum vel per alium officiatum pro nobis substitutum dicte centum et quinquaginta marce fuerint dicto domino Hermanno seu ejus heredibus integraliter persolute. Et sic omnia petita et responsa premissa sunt penitus annullata, ita quod dictus Hermannus de Monasterio miles, Hermannus ejus filius, eorum uxores et heredes in bonis Dalen, Oetmersbucholt et eorum attinenciis sibi nichil juris de cetero poterunt vendicare nec habere. Sed nos, conthoralis et heredes nostri ab omni impeticione premissorum quiti erimus et soluti. In cujus rei testimonium sigillum nostrum presentibus est appensum. Actum in presencia militum, plebanorum et famulorum predictorum et aliorum quamplurium in villa Smithusen, ipso die beate Agnetis virginis et martiris. Anno Domini MCCCXVII.

Nach der Abschrift des 15 Jahrh. im Diversorium Friedrichs v. Blankenheim; gedruckt Racer VII S. 93, no. 26.

Anhang III.
1333 Februar 23.
Ritter Hermann von Münster setzt sich bei seiner Heirath mit Elisabeth von Limburg mit seinem Vorsohne Hermann über denGüterbesitz, insbesondere den Hof Dahl, auseinander.

Wy her Herman van Munster ridder und Elsebe van Lymborch unse echte vrouwe dot kundich allen, de dessen bref seet ofte horet lesen, dat wi na rade unser maghe und unser vrende sint erflicke versceden van Hermanne van Munstere, de unses hern Hermans sone is van Munster, und van Elseben siner echten vrouwen, van Hermanne, van Greten unde van Hinricke er twier kindere unde eren rechten anervent

[p. 432]

in allen stucken unde in al den reden, alse hir na stet gescreven in dessen entgegenwordighen breve: dat wi her Herman van Munstere unde Elsebe van Lymborch unse echte vrowe unde unser twier recht anervent, offte wi ervent krigen, behalden solen erflike den hof to Dale, also de ghelegen is an hoven unde an luden, an torf unde an twighen, an holte unde an velde, an wischen, an molen unde an vischerien unde mit aller sire older tobehoringe. Vortmer wat wi her Herman van Munster liggene hebbet in deme have tor Capellen unde in den hoven, de darin horen, unde in dem huse ton Vorwerke, dat ghelegen is in deme kerspele to Otmersbocholte, dat des Herman van Munstere, Elsebe sin echte vrowe, Herman, Grete unde Hinrich unde ere rechte anervent vorthegen hebbet unde vortiet unde dot eyne rechte vortechnesse vor eynen edelen manne heren Diderike, deme greven van Lymborch in Elzeben hant van Lymborch siner dochtere und ere rechten anervent, de se van uns gekrighet und in hant des edelen mannes heren Diderikes van Lymborch, eynes greven, to erre behof. Hir umme so hevet vor Elsebe van Lymborch unse echte vrowe vor sich und vor ere ervent, de se van uns kriget, vorteghen unde vortiet in dessen breve van deme huse ton Bosler unde al des rechtes, dat wi dar an liggene hadden na unseme dode unde al des alden erves, dar wi do inne seten, do desse schedinge scha unde desse vortichtnesse deden. Werde och dat hus ton Bosler ghelost, dat ghelt solde wi her Herman van Munstere an erve leggen unde behalden dat to unseme live; wanner wi dot sin, so valt dat up Hermanne unsen sone unde sinen ervent. Vortmer is hir to ghesath: were dat sake, dat de hof to Dale mit sin tobehoringe, alse hir vorgescreven is, uns hern Hermanne van Munstere, vor Elseben van Lymborch unser echten

[p. 433]

vrowen ofte unser twier recht anervent mit rechte ofte mit ghewelde ghenomen werde sunder arghelist, so sal uns Herman van Munster unse sone unde sin recht ervent den hof vororsathen mit veer husen to Netteberghe unde mit eynen campe unde mit lande, dat ghecoft ward weder Johanne ton Berge, als it ghelegen is in dem kerspele to Borc, unde mit twen husen to Ternessche in deme kerspele to Selhem und mit dem huse Ghodekens van Ykerode, dat weder Swedere van Rechede ghecoft wart, dat ghelegen is in deme kerspele to Olflon, und mit den huse Uppenberge, dat ghecoft wart weder Johanne Krampen, dat ghelegen is in deme kerspele tor Nortkerken. Is dat sake, dat desse orsatinge toghiet, so bekennet se uns, dat se hir op vorteghen hebbet. Is aver dat, dat uns hern Hermanne van Munstere und Elzeben van Lymborch unser echte vrowen ervent werdet binnen achte jaren, unde wi bi desse hove to Dale blivent, also dat se nen dorven des nicht uns vororsathen, so sole wi her Herman van Munster unde Elsebe unse echte vrowe unde unser twier ervent dan to voren ud al den gude to Dale Hermanne unsen sone, Elzeben siner vrowen unde eren rechten anervent gheven hundert marc penninge, also to Munster ghenge sin und gheve, also ver also wi erven behaldet. Were dat sake, dat wi och dan desser hundert marc nicht nen gheven, so sun wi en gheven theen marg gheldes ute dem have to Dale unde losen eyne marc geldes mit theen marken also lange, dat wi hundert marc hebbet betalet. Were och, dat uns van Elseben van Lymborch nien ervent en werden, ofte dat ghut to Dale mit rechte ofte mit ghewelde afghenge, dat it uns Herman van Munstere unse sone, Elzebe sin vrowe unde er ervent vororsathen mosten, also hir vorgescreven steet, so nen dorve wi ofte unse ervent en ofte eren ervent nine hundert marc gheven. Och

[p. 434]

moghe wi unde Elzebe van Lymborch unse echte vrowe unde unser twier rechte anervent dat vorghenomede ghut setten, vorkopen unde vorgheven ane de hundert marc, also hir vorghescreven is; it nen were, dat wi her Herman van Munstere ane ervent storven, so nen mochte ver Elzebe van Lymborch unse vrowe nicht vorsetten, vorkopen unde vorgheven dit vorghenomede ghut, mer bruken des ghudes to liftuchtes rechte, also hir na ghescreven is: nemelic storve wi her Herman van Munstere sunder ervent, so sal ver Elzebe van Lymborch unse echte vrowe behalden to liftuchtes rechte den hof to Dale half mit aller siner alden tobehoringe. Were dat sake, dat de hof to Dale och afghenge, also dar vorgescreven steet, so sol se behalden dat ghut half dar de hof mede vororsatet is to liftuchtes rechte; wat wi och van vern Elzeben van Lymborch unser vrowen brutschatte latet unverdan, dat sal se behalden to liftuchtes rechte und wan se dot is, so sal it vallen uppe Hermanne unsen sone und sine ervent mit anderen ghude, alse hir vorgescreven is. Och is hir to ghesat, wat sculde wi her Herman und Herman bet uppe dessen dach sculdig sin, dat sun wi ghelike delen. Were och dat sake, dat wi alle umme dessen hof to Dale unde umme den hof to Otmersbocholte orloghen solden, des sal Herman unse sone bi uns bliven bi guden truwen, sunder arghelist. Desgelikes hevet eme weder ghelovet de edelen heren greve Diderich van Lymborch, her Evert sin sone unde wi in ghansen truwen, sunder arghelist. Uppe dat al desse vorghenomede rede vast, stede unde untobroken bliven, so hebbe wi her Herman van Munster dessen bref mit unsen ynghesegele vestent vor uns und vor Elzeben van Lymborch unse vrowen unde vor unse rechte anervent. Vortmer hebbe wi ghebeden greven Diderike van Lymborch unde hern

[p. 435]

Everde sinen sone, hern Diderike Sobben, heren Heydenriken den Wulf riddere unde Johanne Malemanne, dat se dessen bref mit uns to thuge mit eren yngheseghelen vesten. Unde wi greve Diderich van Lymborch, her Evert sin sone, her Diderich Sobbe, her Heydenrich de Wlf riddere unde Johan Malman der1) beder partie bede willen, de hir vorgescreven sint, so hebbe wi to thughe aller dessen vorgesprokenen rede unse ynghesegele to dessen breve ghehangen. Do dit ghemaket unde ghededinget wart, dat2) was aver greve Diderich van Lymborch, Johan Morrian, Johan Maleman, Brun van Wischelo, Johan Morrikin, Gert Roye, Johan van Kamen, Willeken unde Wessel Borsten ghenomt brodere, Bernard und Hinrich Bullic, Diderich van Vitinghave, Ghoswin Moylich, Gerwin van Rene, Otto van Ysinctorpe, Ghyselen und Hinrich van Broke gebrodere, Conrad Conrades son des Hertes, Conrad Conrades sone Honepekes, Vrederich Post und Bernard van Morsbeke, de up bede side to thughe ghecoren sint aller desser dinch, de in dessen breve ghescreven sint, tughe to wesene. Dat desse rede war sint, dat bekennen wi vorghesprokenen thuge und betughet dat under dessen ynghesegelen, de to dessen breve sint ghehangen. Desse breve de wart gescreven unde ghegeven uppe sunte Mathyas dach eynes aposteles na der burt heren Ghodes, do men talde: dusent jar drihundert jar unde dri unde dertigh jar.

(Folgen Siegelangaben mit Skizzen, darunter als Siegel des Ritters Hermann Westf. Siegel 142, 4.)

Nach einer dem Originale entnommenen Abschrift, in Kindlingers Handschrift 32, S. 118 ff. im Staatsarchive Münster. - Auszug: Racer VII, S. 110, no. 38.

[p. 436]

Register zum Güterverzeichnisse.

A.

 

A, ter 372.
Adene 352.
Aderlo 496.
Ahus, Iohannes de 287g.
Alen 343.
Almen 120, 277, 493.
Almergoet 278.
Alstede 526.
Althen 421.
Amerscote 69.
Hest de A. 58.
Anchem 128, 148.
Tamchem 27.
Anrapen 503.
Ascheberghe 338.
Iordanus de A. 186a.
Assinc 273.
Avekinchof 95.

 

B.

 

Bachus 60, 125.
Badberghe 137, 144, 145.
Badershem 22.
Bakersbeke 328a.
Barchus 511.
Barlo 255.
Batberghe. Vergl. Badb.
Beddeburen 405.
Bedeburen. 433.
Bedikenlo 337.
Beele (Westfalen) 333.
Bekehem 327.
Bele (Niederlande) 271.
Bernardus in B. 54.
Lubertus de B. 55.
Veden in B. 53.
Vergl. Bielen.
Belledinchof 11.
Bemele 412.
Benlo 522.
Bennekinc 235.
Bensing, Benzinc 262, 478.
Benthem 254.
Benzinc. Vergl. Bens.
Berghen 427.
Berghere 392.
Bernet, ter 510.
Bernoclo (st. Bermentlo), Henricus de 301.
Bersethen 30.
Berwich 116.
Besthen 139.
Bevene (st. Levene) 167.
Bevermans 391.
[p. 437]
Bielen, Wernerus de 300a.
Vergl. Bele.
Bilrebeke 370.
Henricus de B. 88.
Bivang 285.
Blominc 57, 272.
Blominchove 315.
Bocholte 209.
Bochorne 136.
Bokincsen 371.
Bocrode 129.
Bodekers 190.
Bodikere, Menze de 39.
Boderike 422.
Boginc 99.
Bomede 197, 214.
Bomelreweerde 113.
Bomgarden 491.
Borc 174, 481.
Borchardinc 98, 179d.
Borcken 302.
Bosnippe 169.
Bosten 437.
Bovinc 64.
Bovinchof 312.
Boynen 378.
Bracwede 336.
Braken 365.
Bramlare, Svederus de 61.
Bramleer, Eskinus de 36.
Broeke, ton 104.
Browinchof 108.
Brucghen, tor 379.
Bruninc 117.
Bulleren 377.
Bunkinc 259.
Burch 410.
Buren 72.
Burglon, Henricus de 297.
Burnewic 356.
Burse 457.
Busterberghe 86.

 

C.u.K.

 

Kamene 423.
Kammesgore 252.
Camp, tho 456.
Kappelen prope Thekeneborch 152.
Castorpe 171.
Kedinchem 132.
Kemmerinc 529.
Kempinc 265.
Keterinc 317.
Claholte 331.
Knape, ton 383.
Knesternen 361.
Coesvelde 310.
Cortbeke 165, 321.
Korttehof 463.
Kothen, ten (ton) 394, 462.
Kovordia, Florencius de 298.
Crevinchusen 31.
Curia nova s. Nova.

 

D.

 

Dalen, Dale 1, 3, 357, 360.
Hinricus comes de D. 287a.
Regenwice comitissa de D.S. 386 An. b.
Everhardus cappellanus de D. 1.
Damme (ton) 62, 71, 105.
Hesselus D. 37.
Dasbeke 179.
Datlen 362.
[p. 438]
Deghendorpe 436, Deyndorpe 438, Digendorpe 443.
Delden 67, 228, 533.
Delinge 155.
Depenhem 2, 287b, 504, 513, 516, 517, 520.
Depenhemeschelant 192.
Deventer 191.
Deyndorpe. Vergl. Deghendorpe.
Dickinchus 29, Dikinc 79.
Didinchof 179a.
Digendorpe. Vergl. Deghendorpe.
Dikinc. Vergl. Dickinchus.
Dodenweerde 114, 408, 415.
Dodorpe 181, 185.
Domus comitis 46, 62. Vergl. Grevinchof.
Domus nova. Vergl. Nova und Nyehof.
Dothen 20.
Dotinchem 500.
Drechnen, Drignen 381, 5.
Drochorne 26, 149.
Dunckerlo 123.
Duscecote 73.
Duttelbeke 163.
Dyepenhem. Vergl. Depenhem.

 

E.

 

Ecberge, Ecberghe (Eibergen) 194, 452, 537.
Echolte 344.
Effinc 219.
Eiberghe. Vergl. Ecberge.
Elekinc 65, 244.
Elenbrocke 450.
Elvenjarinc, Elvenyarinc 248, 506.
Ende, to den 407.
Engetere 35.
Enghelo 486.
Enschede 458, 464, 531.
Entheren, Enthere 218, 221.
Epe 313.
Erlo 182.
Ermereke 332.
Ernestinc 245.
Escelinc 49.
Espelo 143, 397.
Essekinc 257, 270.
Ewecg 281.
Eysing 448.

 

F.u.V.

 

Vafen (Vasen?) 118.
Vechta 395, 441.
Velde 23.
Velede 66.
Velerde 488.
Velthus 268, 304.
Velthusen 52.
Venehus 512.
Vinmen, Vinnen 157, 158.
Vlarshem 166.
Fockinc, Vockinc 93, 211.
Voleth 240.
Vorwerc, Vorwerch, Vorewerch, 4, 9, 536.
Vrageren 473.
Vrankinc 213.
Vrilinc, Vriling 188, 461.
Vruwinc 223.
[p. 439]

G.

 

Gantenvoit 204.
Gello, Ghello 294, 91.
Genepe 406.
Gesterne, Ghesterne 263, 525, 535. Thidericus de G. 50.
Ghello. Vergl. Gello.
Gherdinc 264.
Gherlinctorpe 376.
Ghescinc 126.
Ghesterne. Vergl. Gesterne.
Ghiselbertinc 85.
Giflen, Giflo 90, 288.
Godefridi, insula 418.
Goldensteden 432.
Gore 540.
Grevinc 91.
Grevinchof 334.
Vergl. Domus comitis.
Gronlo 60b, 199, 201, 212, 470.
Groven 150.
Gyldehus 253.

 

H.

 

Hagenberghe 384.
Haghenbeke 440.
Haghenhem 363.
Halderen 502.
Halle 84.
Halninchus 306.
Hammo 178, 426.
Harden, Hermannus de 183.
Hardorpe 499.
Haren 287. Vergl. Harne.
Harlo, Luscinc apud 92.
Harne 77. Vergl. Haren.
Harremole 100.
Harsolte 216.
Hartwici, domus 386.
Haslen 484. Vergl. Popenhaslen.
Havekesbeke 485.
Hedellerweert 401.
Hedereke 225.
Hekere 284.
Helleshus 15.
Hellekule 10, 324.
Helmerkin 203.
Hemmen 413.
Henctorpe 339.
Henghelo 442a.
Henghevelde 68.
Henninchoven 63.
Herborne 342.
Herevorst 439.
Hermanninc 266.
Hernincmole 130.
Hertgherinc 230.
Hertlaghe 17.
Hesleer 328.
Hesne 177.
Hetting 364.
Hildering 236.
Hillebrandinc 498.
Hillewardinc 43.
Hilzinc 275.
Hincstegore 48.
Hincstinc 318.
Hinctorpe 187, 341. Vergl. Henctorpe.
Hissekinc 200.
Hockesberghe 241, 447.
Hoemen 286.
Henricus dominus de H. 287c.
[p. 440]
Hofstede 249.
Holekenborg 449.
Holenede 487.
Holthusing 494.
Holton, Ghiselbertinc de 85.
Holtsaten, Holtseten 13, 28.
Hop 243.
Hopingen 295.
Hoppengod 431.
Horinge 414.
Hornet 480.
Horst 466. Vergl. Hurst.
Horstwic 206.
Huboldinc 232.
Hukeshol 353, 445.
Hungerinc 42
Huppelo 455.
Hurst 269. Vergl. Horst.
Husolde 417.

 

J.u.Y.

 

Ybbenburen 385.
Ybekinc 453.
Johanning 524.
Jordaninc 56, 205.
Julsinc 193.

 

L.

 

Lambertinc 101.
Langenvorde 435.
Langhelo 74.
Lare 46, 296, 347.
Lasbeec 293.
Lempolle, Werenboldus in 51.
Lenderinc 76, 250.
Lengerke (Hannover) 146.
Lengerke (Westfalen) 154.
Leven (Bevene) 167, 170.
Lette 330.
Limmincharen, Heythenricus de 300.
Linge 444.
Lintberge 131.
Linthorne 140.
Linthovele 323.
Lippendorpe 186.
Lipperamerstorpe 308.
Littorpe (Lictorpe) 14.
Lo. Vergl. Lon.
Loborch 396.
Lochem 274, 539.
Lochzeten 24.
Lon 142.
Lon prope Vechtam 395, 441.
Lucinc 44. Vergl. Luscinc.
Ludelvinc, Ludolving 196, 472.
Ludinchusen 320.
Ludolving. Vergl. Ludelvinc.
Luscinc 107.
Luscinc apud Harlo 92.
Vergl. Lucinc.
Lutbertinc 96.
Lutgherinc 519.

 

M.

 

Mallande 195.
Iohannes de M. 299.
Marbeke 198.
Marckincvort 467.
Marclo 222.
Meckinchof 6.
Medinc 45.
Mencelage 33.
Mensinckoten 460.
[p. 441]
Mersche 124, ton M. 523.
Mershen 141.
Mescekinc 81.
Meterne 416.
Metlere 351, 446.
Mettinchof 521.
Mode, tor 348.
Mokerden 119.
Molam, domus apud 468.
Monementh 402.
Morghen, uppe den 399.
Mude 290a.
Munde, Ludolphus 59.

 

N.

 

Nede 38, 256 (Nedhe) 474.
Nethovele 368.
Nortdorpe 25.
Northove 382, 425.
Nortrothen 16.
Nortwic, Elias in 60a, 87.
Nova curia 121.
Vergl. Nyehof.
Nova domus 82, 122, 528.
Nutlon 179c.
Nyehof 340.
Nyenkerken 34.

 

O.

 

Oetmaresbucholte, Oetmersboechholte 7, 316, 514.
Oflen 156, st. Olfen. Vergl. Ulflen.
Ofleten 430.
Oldemat 283.
Oldenberghe 349.
Oldenborc, Oldenburch 12, 482, Bernardus de O. 174a.
Oldendorpe 429.
Oldenhare 476.
Oldehof 106.
Oldenhovele 319.
Oldenvledereke 380.
Oldenzele 238.
Olede 329.
Olfen. Vergl. Oflen.
On 497.
Oslo 465.
Lambertinc in O. 101.
Osnabrück 127.
Ostenvelde 335, 530.
Osterwic 164, 322.
Ostsulsen, Ostzulzen 161, 366.
Othmersbocholt. Vergl. Oetmaresbocholt.
Overslachtincmole 388.

 

P.

 

Paderborn 336.
Peddenhorst 326.
Pekedam 534.
Penctorpe 325.
Pilichem 428.
Popenhaslen 355.
Vergl. Haslen.
Prickinchus 309.
Pusleburen 387.

 

Q.

 

Quakenbrucgen 393.

 

R.

 

Rammescamp 227.
Rede, Redhe 115, 279.
Rederekinchove 311.
[p. 442]
Redestorpe 19.
Redhe. Vergl. Rede.
Rekelinchusen 358.
Remboldinc 70.
Renlo 289.
Rensenchove 184.
Renscinc 374.
Rethof 280.
Rewaerding 479, 532.
Risenbeke 390.
Risnen 217.
Rodhe 403.
Roling 442.
Ronen 400.
Rost, Henricus, Lubertus 183a.
Rotgherinc 234.
Rothardinc, Rotdardinc 47, 97.
Rothem, Gerardus miles de 287d.
Rothmundinc 201.
Rusvorde 134.
Rutecolve 147.
Ruwedam 508.
Ruwehof 258.
Ruwelaer 233.

 

S.

 

Salikinc 41.
Salmanninc 242.
Scedingod 367.
Scerdelbeke 359.
Schelne 507.
Schimmen 168.
Schuring 471.
Sendene 373.
Otto de S. 185a.
Siverdinchusen 345, 411.
Slupere, Svederus 60b.
Smedinc 179, 210, 231.
Spakebich, Wecelinus 287f.
Sparclo 290.
Spanreyse 509.
Spelemanninc 251.
Stenwede 434,
Stertinghen 8.
Steveninc 176.
Steveren 489.
Stiverden 292.
Stochem 109, 224, 541,
Stotenhusen 18.
Strikelo 32.
Stromberg 291.
Suderwic 369.
Sutheren 21.
Sutphaniensis comecia 287e.
Suttenrode 314.
Svederinc (Sw.) 220, 246.
Swagestorpe 135, 151, 515.
Swederinc. Vergl. Svederinc.
Swole 215.

 

T.

 

Tamchem 27.
Vergl. Anchem.
Telinc 247, 260.
Temming 505.
Ternesch 159.
Thegerinc 40.
Thelerwerde 112.
Thenninc 103.
Thescelinc 102.
Tige 346.
Tristrammesweert 419.
[p. 443]

U.

 

Ulflen, Gherardus de 188a.
Umme, tor 173.
Unctorpe, Gerardus de 179b.
Uterweert 409.

 

V.s.F.

 

W.

 

Wallenbrocke 153.
Warenvelde 469.
Warensvelde 276, 492.
Wechorst 229.
Wedelinc 375.
Wedinc 261.
Wele 490.
Wenemerinc 305.
Wennekinc 110, 111.
Wenningmole 477.
Werensinc 389.
Werne 172.
Werne 424.
Wernering 518.
Werninc 239.
Werninchof 94, 179e.
Werning 451.
Wes, Rotgerus dictus 89.
Wesceling 237, 454.
Weseke 303.
Weshem 495.
Westenesse 138.
Westerholte 133
Westeroede 180.
Westervle 78, 538.
Wicbolding 475.
Wilhelming 527.
Willerinc 75.
Willinc 267.
Winnerinc 226.
Winterswic 207.
Wipperke, luttiken 208.
Wirthe 307.
Wiscekinc 83, 202.
Wissche 501.
Wolbrachtinc 80.
Woltherding 459
Wolterswert 420.
Woltorpe 350.
Worrede 282.
Wullen 175.

 

X.

 

Xanctis 398.
Xancterweerde 404.

 

Y.s.I.

 

Z.

 

Zelhem 354, 483.
Zulzen 160, 189.
Zuthem 162.