aufgebaut sind. Heisenberg vertritt die Ansicht, daß man die Kerne zusammengesetzt denken soll aus Protonen und Neutronen. Dem entspricht auch der Aufbau der drei letzten Figuren. Die Protonen üben aufeinander die Coulomb sche Abstoßung aus. Nimmt man nun an, daß in Entfernungen von der Größenordnung der Kerndimensionen zwischen den Neutronen untereinander und zwischen Protonen und Neutronen Anziehungskraft besteht, wobei die Anziehung zwischen den letztgenannten wesentlich größer ist als die zwischen zwei Neutronen,

Figur 7
Vier Methoden zur Erzeugung von Radionatrium.
dann kann man in der Tat die Existenzfähigkeit einer begrenzten Zahl stabiler Kerne, wie sie in der Natur beobachtet wird, verständlich machen. Baut man zu viele Protonen in den Kern ein, so wird er instabil infolge der
Coulomb schen Abstoßung. Das kann man kompensieren durch Hinzufügung von Neutronen, aber wenn die Neutronenzahl zu groß wird, dann kann man wieder Energie gewinnen und die Stabilität erhöhen, dadurch, daß ein Neutron unter Abspaltung eines Elektrons zu einem Proton wird. Daß ein solches Elektron erst entstehen muß und nicht von Anfang an da ist, dürfte kein Hindernis